Fusselchen11
Liebe Biggi, bisher habe ich meine Tochter, 23 Monate, noch mittags und abends/nachts zum (Wieder-)Einschlafen gestillt. Nun hatte ich vor 1 1/2 Wochen eine Notoperation und musste danach eine Woche im Krankenhaus bleiben. Da ich keine Probleme mit der Brust hatte und mir überlegt hatte, bei dieser (unerfreulichen) Gelegenheit dann gleich abzustillen, habe ich in dieser Zeit nicht abgepumpt oder ausgestrichen. Nun war aber meine plötzliche Abwesenheit für meine Tochter sehr schlimm, und da sie immer wieder zum Schlafen nach der Brust verlangt, möchte ich das Abstillen doch noch verschieben, damit alles möglichst schnell wieder normal wird. Meine Sorge ist nun, dass sich durch das lange "Ansammeln" der Milch in der Brust die Medikamente (auch die Narkosemittel) darin angereichert haben könnten (was meine Hausärztin bestätigt hat). Wie oft müsste ich jetzt abpumpen, damit keine Wirkstoffe aus den Medikamenten mehr in der Milch sind (nehme seit 4 Tagen nichts mehr ein)? Ich habe gestern unter der Dusche die Milch lange ausgestrichen, bis die Brust (hoffentlich) mehr oder weniger leer war. Ich hoffe, Du kannst mir schnell antworten, und danke Dir schon jetzt für die tolle Arbeit hier im Forum. Fusselchen11
Liebe Fusselchen11, es kommt darauf an, welche Medikamente Du genommen hast, am besten wäre es, wenn dein Arzt bei embryotox anruft und nachfragt. Bei Fragen zur Vereinbarkeit von Medikamenten und Stillzeit (und natürlich auch Schwangerschaft) kann und sollte sich dein Arzt jederzeit an das Berliner Pharmakovigilanz und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ("embryotox") wenden, das unter der Telefonnr. 030 30308 111 erreichbar ist, per mail unter mail@embryotox.de, oder online unter www.embryotox.de bzw. http://www.bbges.de/content/index024a.html. LLLiebe Grüße, Biggi
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