Corina123
Hallo, nach ca. 3 Monaten Stillkrise ist, glaube ich, jetzt die Milch links so gut wie ganz alle in rechts ist auch nicht mehr viel. Meine Frage ist, ob es Sinn macht, sich nun auf die rechte (bessere) Seite zu konzentrieren oder die linke trotzdem noch anzubieten? Wievwetden sicher bald mit Brei beginnen. Meine Tochter ist jetzt 18 Wochen. So lang sie noch zunimmt, schläft, ruhig wird und die Windeln nass sind, muss/ sollte ich dann mit Milch zufüttern? Herzlichen Dank für ihre Zeit und frohe Weihnachten!
Liebe Corina123, es ist durchaus möglich ein Baby mit nur einer Brust zu ernähren (Zwillinge haben rechnerisch auch nur eine Seite zur Verfügung). Es kann allerdings einige Zeit dauern, bis sich die erforderliche Milchmenge durch häufigeres Anlegen an der bevorzugten Seite eingependelt hat, vielfach sind beim einseitigen Stillen zumindest anfangs die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten auch kürzer. Der in diesem Fall entstehende Größenunterschied zwischen den beiden Brüsten ist nur ein kosmetisches Problem und gleicht sich nach dem Abstillen wieder aus. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Wird das Kind ausreichen häufig gestillt, braucht es keine andere Milchnahrung und auch keinen Milchbrei oder Flaschennahrung. Du könntest einen milchfreien Getreidebrei anbieten und dann einfach noch stillen. Für Tipps rund um das Thema Beikost bietet sich das Buch „Babyernährung gesund & richtig – B(r)eikost und Fingerfood“ von Gabi Eugster an. Dort finden sich sehr viele Informationen und Tipps zum Thema Ernährung ab dem siebten Monat. LLLiebe Grüße Biggi
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