Äpfelchen
Hallo ihr zwei, erst einmal vielen Dank, ihr hab mit im letzten Jahr sehr viel geholfen und ich habe mich, auch wenn es 'nur' digital war, sehr umarmt gefühlt. Nun ist meine Kleine schon ein Jahr und 2 Wochen alt und wacht nachts immer noch alle 1-2 h auf und möchte gestillt werden. Tagsüber will sie es schon ewig nicht mehr, an manchen Tagen mal mittags, aber auch nur 2-3 Schlucke. Nun soll ich natürlich wieder arbeiten und die Maus in an die Krippe gewöhnt werden. Ich bin aber so schon fix und fertig vom Schlafentzug. Einen Vater gibt es leider seit 8 Monaten nicht mehr und auch sonst niemanden, der sie nachts beruhigen könnte. Wegen einer Milcheiweißallergie kann sie auch kein Fläschchen kriegen. Das Neocate, die den Milchersatz, nimmt sie nicht. Flaschen sind ihr generell ungewohnt. So muss ich sie auch aufwachen lassen, wenn ich es mit Tee nachts versuche. Dann ist sie mindestens eine Stunde wach. Doch auch nach Tagen gibt es keine Erfolg und sie wacht weiter auf. Was soll ich tun? Ist ganz abstillen eine Option? Ich denke immer, dass sie das nachts dann halt noch braucht und möchte ihr nichts nehmen. Sie schläft bei mir mit im Bett und ich trage sie viel, den Kinderwagen nehmen wir nur in absoluten Ausnahmefällen. Wie würde das in so einem Fall aussehen? Grüße und Danke
Kristina Wrede
Liebe Äpfelchen, oh, wie schöne Worte, ich danke dir - auch im Namen von Biggi :-) Mein erster Gedanke ist: Sprich doch mal mit deinem Hausarzt, oder einem anderen Arzt deines Vertrauens, ob er dich nicht krankschreiben kann (Erschöpfung), so dass du den Arbeitsbeginn etwas hinauszögern kannst. Hoffentlich ist es auch möglich, dass du nicht gleich Vollzeit zur Arbeit musst! Dann wäre es super, wenn du ein paar gleichgesinnte Frauen findest (Stillgruppe, Mütter- bzw. Familienzentrum), mit denen du dir die leidigen Aufgaben des Alltags teilen kannst (wenn jede nur jeden 2. Tag kochen oder einkaufen muss, hat jede schon 50% Entlastung. Auch putzen (oder Wäsche machen) geht leichter, wenn man zu zweit ist und einmal hier, das nächste mal dort gemeinsam putzt, während die Kinder nebeneinander liegen oder krabbeln und auch ein bisschen abgelenkt sind... Generell habe ich den Eindruck, dass deine Maus dich einfach noch sehr braucht in der Nacht, und da ist es oft nicht so leicht, dagegen anzukämpfen, weil die Kleinen einfach unsicher werden und erst recht festhalten an Mami. Gerade weil du es schwer hast so ganz allein, und weil Veränderungen ins Haus stehen, wenn deine Kleine von dir getrennt in der Krippe sein und du wieder arbeiten gehen musst. Das nächtliche Beieinander und Stillen könnte ihr helfen, das alles leichter zu verkraften... Du wiederum brauchst Ruheoasen, in denen du kurz verschnaufen und Kraft tanken kannst. Das kann auch durch Meditationen oder Atemübungen sein, auch Yoga ist hilfreich, wenn keine Zeit für ein Tagschläfen verfügbar ist. Hilft dir das weiter? Lieben Gruß, Kristina
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