Rosenstock
Vor der Schwangerschaft hatte ich ein Gewicht von 52,5 kg bei 157 cm Körpergröße. Meine Tochter kam letztes Jahr im Juli auf die Welt, ich stille sie noch ca. 8-10x am Tag neben der Beikost (die außer Abendbrei noch ziemlich minimalistisch ausfällt...) Für mich ist das in Ordnung, mir ist wichtig, dass sich Mauserl mal selbst abstillt. Soweit, so gut. Bislang bewegte sich mein Gewicht noch so um die 53-54 kg ungefähr. Nun bin ich mal wieder auf die Waage und habe festgestellt, dass ich nur noch 50,3kg, auf der Waage meiner Eltern sogar nur noch 49kg wiege. Vom BMI her ist das ja noch ok. Ich möchte nur nicht, dass jetzt Fettreserven angegriffen werden und Schadstoffe in die Milch übergehen und/oder sich meine Milchmenge reduziert. Wie kann es zu einem so schnellen Gewichtsverlust kommen? Ich werde demnächst mal meine Schilddrüse checken, meine Mutter hatte nämlich 2 Jahre nach Entbindung eine Überfunktion, nicht dass ich dasselbe bekomme...sie hat aber nicht gestillt. Ist mein Gewicht noch im Rahmen? Soll ich abwarten oder versuchen, mehr zu essen? Vom Gefühl her sollten meine Essensmengen passen...ich bin halt auch viel auf den Beinen mit Haushalt und der Kleinen. Meine Mutter meint jetzt, ich solle unbedingt abstillen, damit ich mich endlich gegen Corona impfen lassen kann. Ich krieg ja nirgends einen Termin derzeit, u.a. weil ich noch stille. Beim Hausarzt gibts aber ohnehin grad kaum Termine. Ich will aber eigentlich warten, bis eine offizielle Genehmigung der Impfung auch für Stillende raus ist....die Stiko ist ja grad noch vorsichtig. Oder hat meine Mutter recht? Ich stehe durch ihre Vehemenz auch etwas unter emotionalem Druck,der mir das Gefühl gibt, eine schlechte Mutter zu sein. Sie sagt auch Dinge wie " Du riskierst das Leben von deinem Kind wenn du dich nicht impfen lässt und sich die Maus ansteckt" oder "Dann hat das Kind keine Mutter mehr wenn du stirbst"
Liebe Rosenstock, es kommt tatsächlich vor, dass die Schilddrüse nach einer Schwangerschaft aus dem Gleis geraten ist und ich würde das zunächst abklären lassen. Gönne Dir ruhig Kalorienbomben, damit DU fit bleibst. Sahnequark statt Magerquark, einen schönen Eisbecher mit Sahne und lass Dir vielleicht von Deinem Partner kleine Zwischenmahlzeiten fertig machen, die Du mit einer Hand essen kannst. Wenn ein Teller mit Häppchen (Käsewürfel, Obst, Brot, Kräcker ...) fertig im Kühlschrank steht, kannst Du zum Beispiel die Zeit während des Stillens nutzen, um etwas zu essen und zu trinken. Bezüglich der Qualität Deiner Muttermilch musst Du Dir keine Sorgen zu machen. Obwohl sich Frauen in verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Kulturen sehr unterschiedlich ernähren gibt es so gut wie keine Unterschiede in der Zusammensetzung der Muttermilch. Es ist sehr schwierig bis unmöglich, die Milchzusammensetzung deutlich über die Ernährung zu beeinflussen. Dies mag ein Schachzug der Natur sein, um das Überleben des Babys zu sichern. Ernährt sich eine Mutter nicht gut, so geht dies zunächst nicht zu Lasten der Qualität der Muttermilch, sondern zu Lasten der Mutter. Erst wenn die Reserven der Mutter erschöpft sind (zum Beispiel bei schwer unterernährten Frauen in Hungergebieten), kommt es zu Veränderungen der Muttermilch, die jedoch weniger die Qualität als die Quantität betreffen. Auch Stress führt nicht zu einer Qualitätseinbuße der Milch. Auch kannst Du Dich impfen lassen, schau mal: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_AllgemeineFragen/FAQ08.html Lieben Gruß Biggi
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