Mitglied inaktiv
Brauche dringend Hilfe!!! Bin seit Sonntag an Magen-Darm Grippe erkankt und nun ist seit Montag vormittag meine Milch weg!!! Meine Tochter ist sechs monate alt und bekommt erst seit ein paar Tagen mittags Karotte und alle anderen Mahlzeiten stille ich!! Hinzu kommt,daß sie keine Flasche nimmt(schon oft versucht-auch mit Hilfe-aber ohne erfolg)!!! was soll ich jetzt machen ??? Habe schon alles versucht,was ich weiß,um meine Milchbildung anzuregen (oft anlegen;Vitamalz getrunken und auch Literweise Milchbildungstee!! Nun weiß ich nicht mehr weiter und meine Tochter hat großen Hunger!!! Danke für die Hilfe im vorraus!! Liebe Grüße Conny u.Melina
? Liebe Conny, es kann gelegentlich vorkommen, dass ein Frau so krank ist, dass der Körper auf „alles Überflüssige abschalten" stellt und das kann dann auch die Milchbildung sein. Wenn dies der Fall ist, hilft kaum etwas außer der Frau Zeit und Ruhe zum Erholen zu geben. Bei Magen-Darm-Grippe heißt das, dass sie sich also wirklich schonen und dass sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In Absprache mit dem Arzt kann die Verwendung einer Elektrolytlösung sinnvoll sein. Literweise Milchbildungstee ist hingegen nicht sinnvoll. Die Wirksamkeit solcher Teemischungen ist nicht erwiesen und eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr wirkt sich nicht günstig auf die Milchmenge aus. Sollten Sie zur Zeit nicht in der Lage sein, ausreichend Milch für Ihr Kind zu bilden, dann wird wohl kaum etwas anderes übrig bleiben, als vorübergehend auf künstliche Säuglingsnahrung zur Ergänzung zurückzugreifen. Wenn Ihr Baby die Flasche verweigert, dann können Sie einen ganz normalen Becher zum Füttern verwenden. Gute Besserung und LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo Conny, nachfolgend die kopierten Ausführungen von Frau Welter: "Dass die Milch plötzlich „weg" ist, ist zwar die Furcht vieler Frauen, doch kommt dies in Wirklichkeit nur sehr, sehr selten vor. Wahrscheinlicher ist, dass Stress und Anspannung den Milchspendereflex beeinträchtigen und die Frau deshalb vermeintlich weniger Milch haben. Doch dies ist etwas, was absolut vorübergehend und mit Ruhe und gezielter Entspannung und häufigerem Anlegen in den Griff zu bekommen ist. Wenn Ihr Kind schon einige Zeit so lange schläft, dann stellt sich die Brust auch darauf ein und ist am Morgen nicht mehr prall. Das bedeutet aber nicht, dass keine Milch mehr da ist. Es kann schon mal vorkommen, dass der Milchspendereflex nicht gleich einsetzt. Wenn die Mutter verspannt ist oder das Kind nicht ganz so optimal saugt. Das ist aber kein Beinbruch und wenn die Mutter es dann schafft ruhig zu bleiben, vielleicht die Seite zu wechseln (eventuell mehrfach) und sich gezielt entspannen, dann ist meist alles bald wieder so wie es sein soll. Also: Keine Panik, sondern Ruhe bewahren und sich mit dem Kind bequem und in Ruhe hinsetzen oder hinlegen und auch mal an was anderes denken. Die Entspannungsübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs können ebenfalls sehr hilfreich sein." Ich persönlich hatte auch schon mal - bedingt durch einen Kreislaufkollaps - derartige Probleme. Man darf sich auf keinen Fall verrückt machen, literweise Milchbildungstee zu trinken, bewirkt oft das nicht erwünschte Gegenteil. Um sich zu entspannen, hilft auch ab und zu ein Glas Sekt, ein netter Plausch mit Freunden, bei dem die Sorgen in Vergessenheit geraten. Viel Erfolg ! LG Susi
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