Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Baby verweigert Möhrchen

Frage: Baby verweigert Möhrchen

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Liebe Biggi, ich hatte dir letztens schon eine Frage wegen HA-Milch gestellt. Hab nun wieder von Folgemilch auf HA 1 gewechselt. :-) Auch stille ich noch viel. (Leider besonders nachts! Uff!) Mein neues Problem ist dieses: Amelie (6 1/2 Monate) isst seit einer Woche Karotten. Leider war sie nur in den ersten 2 Tagen begeistert, dann nicht mehr so und nun weigert sie sich, auch nur den Mund auf zu machen, wenn ich mit den Möhrchen ankomme und heult. Was nun? Ich WILL nicht wieder aufhören mit dem Zufüttern!!! Kann ich denn, obwohl man ja eigentlich anders vorgehen sollte, anstelle von Karotten-Kartoffeln usw. , nun erstmal ein Obstgläschen oder einen Brei versuchen? Oder wäre das zu kompliziert für Amelies Magen? (Mein Mann und ich sind ja auch allergisch vorbelastet) Was soll ich tun? Hast du eine Idee? Ihr die Möhrchen reinzuzwingen, wär doch nicht o.k., oder? Gibt es Erfahrungswerte, dass Babies ab und zu keine Lust mehr auf ihr Essen haben? (Seit gestern ist Amelies erster Zahn zu sehen.) Danke, Uli


Biggi Welter

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? Liebe Uli, Druck erzeugt Gegendruck und es hat keinen Sinn, ein Kind zum Essen zwingen zu wollen. Bei so einem Kampf gibt es immer nur Verlierer und wenn es blöd geht, wird der Grundstein zu einer langfristigen Essstörung gelegt. Das Zauberwort heißt Geduld! Aufs und Abs sind vollkommen normal und dein Kind darf essen, es muss nicht essen. Biete deinem Kind die Beikost an und lass es entscheiden, ob und wie viel (oder wenig) es isst. Die Methode „die Mutter bietet an was es gibt, das Kind entscheidet, ob und wie viel es isst" hat sich sehr bewährt. Hast Du es schon einmal mit fingergerechter Nahrung zum Selberessen probiert? Es gibt Kinder, die sehr wohl essen würden, aber absolut keinen Brei wollen. Viele Kinder hassen es auch gefüttert zu werden und wollen selbst essen. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, denn schließlich lässt sich sehr viel an fingergerechter Nahrung anbieten und außerdem hat es den Vorteil, dass diese Kinder in aller Regel sehr bald sehr gut selbst mit Besteck umgehen können und so problemlos am Familientisch mitessen können. Probier es doch einmal mit fingergerechter Nahrung und lass dein Kind selbst essen. Es gibt eine ganze Menge, was als fingergerechte Nahrung angeboten werden kann. Banane zum Beispiel kann ein Kind gut in die Hand nehmen, sie ist weich und es kann sie alleine essen. Auch ein Stück von einer gekochten Kartoffel geht gut. Gekochte Erbsen können einzeln aufgepickt werden (ist gleichzeitig eine gute Übung für die Feinmotorik), alle Gemüse- und Obstarten, die einigermaßen weich sind und dann in kleine Stücke geschnitten werden, können gegeben werden. Versuch das einmal und setze auch auf das Nachahmungsbedürfnis der Kinder. Zusammen mit ein paar anderen Kindern oder auch Erwachsenen macht Essen mehr Spaß. LLLiebe Grüße Biggi


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