Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Antibiotikum bei Brustentzündung

Frage: Antibiotikum bei Brustentzündung

Sophiiie

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Lieber Frau Welter, seit zwei Wochen ist mein Neugeborenes auf der Welt. Ich werde seit dieser Woche meinen Milchstau und das Fieber einfach nicht los. Seit Tagen schmerzen die Brüste, sind heiß, gerötet und groß. Damit alleine käme ich klar. Ich habe einen engmaschigen Stillplan, wärme vorher und kühle nachher plus Quarkwickel. Leider kommen jeden Tag Fieber und Gliederschmerzen dazu. Mal nur 37,5, dann bis zu 39,5°. Nach Stillen und ggfs. Abpumpen sinkt die Temperatur, aber sie kommt steht wieder, meist am Abend oder nachts. Jetzt habe ich ein Antibiotikum verschrieben bekommen. Es sei "kompatibel" mit Neugeborenen, aber was ist das für ein schreckliches Wort. Den kompletten Wirkstoff wird auch mein Baby abbekommen. Und das soll in Ordnung sein? Wie viele Tage sollte man das Fieber aushalten können und wann sollte man Maßnahmen ergreifen um nichts zu verschleppen? Was macht das Antibiotikum mit meinem Kleinen? Haben Sie vielen Dank!


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Liebe Sophiiie, es ist so, dass nicht jeder Wirkstoff milchgängig ist, also in der Muttermilch nachweisbar ist. Geht es doch über, so ist in der Regel höchstens ein leichter Durchfall beim Baby zu erwarten. Die "Embryotox" in Berlin forscht sehr ausführlich zum Thema Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit. Ihre Webseite enthält eine Medikamenten-Datenbank, wo man nachschauen kann, was sie zu welchem Wirkstoff sagen. Bei einer ernsthaften Infektion solltest du deinem Arzt Folge leisten und das Mittel nehmen, denn es geht ja auch darum, dass DU gesund bleibst. Alternativ solltest du zu einem erfahrenen Homöopathen gehen - keinesfalls jedoch einfach leiden und tagelanges Fieber ertragen. Lieben Gruß und gute Besserung, Kristina


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