Mitglied inaktiv
Immerwieder lese ich, dass sich die Milch dem Baby anpasst. Ist da nur die Menge gemeint oder auch die Zusammensetzung? Ausserdem mache ich mir Gedanken, ob mein baby genug trinkt. man sagt ja immer 1/6 des Gewichts, aber das haut bei uns nicht hin. Sie trinkt etwa 100/120 g bei der mahlzeit, hat 8 Stillmahlzeiten in 24 h. Aber ich denke, wenn sie noch Hunger hätte würde sie ja weinen, oder? Sie hatte am 1.7. ein Entlassungsgewicht von 3900 g und wiegt jetzt 3,5 Monate später ca 6800g. Also ich finde das gut. Warum macht man sich denn immer solche Gedanken? Ich weiss das alles soweit gut läuft ,aber immerwieder bin ich am grübeln ob ich alles richtig mache.
Kristina Wrede
Liebe rudiline, sie passt sich in der Menge an den Bedarf an, und in der Zusammensetzung auch. So unterscheidet sich etwa die Milch einer Mutter, die ein Frühchen zur Welt bringt, ganz erheblich von der Milch einer Mutter, die ein 8 Monate altes Baby stillt! Auch über den Tag hinweg hat die Milch unterschiedliche Zusammensetzung und bietet dadurch dem kleinen Körper immer genau das, was er gerade braucht. Das ist ein "Wunder der Natur"... Babys sind so unterschiedlich, das eine trinkt pro Mahlzeit so viel, das andere eine andere Menge. Beides ist "normal", und das einzig Wichtige ist, dass dein Baby immer dann trinken darf, wenn es das möchte, denn dann kann es sich holen, was es braucht. Es besteht kein Bedarf, bei einem gesunden und gut gedeihenden Baby, vor und nach dem Stillen zu wiegen um zu schauen, was es getrunken hat... Ob ein Baby genug Milch bekommt erkennt man allein daran, wie es zunimmt von Woche zu Woche, und wie viele nasse Windeln es pro Tag hat. Wenn dein Kind über 130 Gramm pro Woche zunimmt und 5-6 nasse Windeln in 24 Stunden hat, dann hast du auf jeden Fall genug Milch. Das Quengeln liegt in den allermeisten Fällen an etwas anderem, es gibt sehr viele Gründe fürs Weinen... Das Baby braucht RUhe, ist müde, möchte Körperkontakt, oder es fühlt sich unsicher oder kalt... Jede Mama macht sich immerwährend Gedanken um das Wohlergehen ihres Babys, das ging mir genauso wie dir jetzt. Es ist ok, aber versuche, auf deine innere Stimme zu hören - und auf dein Baby. Es zeigt dir genau, was es braucht. Und wenn du ihm das dann gibst, wird es ihm gut gehen... Lieben Gruß, Kristina
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