mishap
Hallo Biggi, Ich habe meine Tochter von knapp eine Woche entbunden und sie gestillt, ab und tu hat sie auch noch Flasche erhalten. Leider leide habe ich Gesundheitsprovlemenjndnwurde sie gern abstillen.Ich muss ehrlich sagen,dass das Stillen auch nicht so richtig klappt.ich habe extrem Schmerzen und sogar nach Stillen ist mein Brust hart und tut weh. Ich will probieren natürlich abzustellen. Meine FA meinte ich soll schrittweisen die Mahlzeiten absetzen. Das Problem ist,dass sie keinen richtig fixierte Mahlzeiten hat und deswegen wäre das schwer. Wie wäre es am Besten,dass ich vorgehen: sie immer noch Stillen,wobei ich eine oder andere Mahlzeit mit Flasche ansetzen und sie auch Stillen,aber auch nicht komplett bis die Bürste leer sind oder das ich sie gar kicht mehr an dem Brust anlege und wenn ich sehr starke Druck habe ein bisschen abzurunden?Ist es überrhaut eine gute Idee das Baby an dem Brust einzulegen,wenn man abstillen will? Ich habe auch Pfefferminz und Salbeitee und kühle die Brüste? Hilft IBU gegen Schmerzen in dem Brust? Vielen Dank für Deine Rückmeldung und die Empfehlungen Michaela
Liebe Michaela, gehe beim Abstillen am besten so vor, dass du dein Kind zunächst anlegst, aber es sich nicht vollständig satt trinken lässt, sondern anschließend noch die Flasche anbietest. Bei manchen Kinder empfiehlt sich auch die umgekehrte Vorgehensweise, zuerst Flasche anbieten und anschließend noch die Brust, das musst du ausprobieren. Allmählich steigerst du die Menge der Flaschennahrung, bis die Mahlzeit vollständig ersetzt ist. Mit welcher Mahlzeit du beginnst, bleibt dir überlassen. Nach Möglichkeit solltest du nicht zwei unmittelbar aufeinander folgende Stillzeiten direkt nacheinander ersetzen. Falls die Brust dann zu spannen beginnt, pumpe gerade so viel Milch ab oder streiche von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich kannst du die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken solltest du deine Trinkmenge. Du solltest dich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämst du massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Liebe Grüße Biggi
mishap
Ich wollte noch fragen,wenn ich mich doch für Tabletten für Abstillen entscheide, kann man immer noch Dostinex nehmen oder da Milchschuss schon vorbei ist,bringen sie nichts mehr. Leider muss ich mir diese Variante auch überlegen,da meine Brüste ständig so viel und schmerzhaft sind,sogar nach dem stillen ist der Schmerz noch da. Milch läuft auch ständig aus. Danke
Claudia91
Zu den Tabletten weiß ich leider nix aber das deine brüste weh tun und hart sind und ausrinnen ist 1 Woche nach entbinden völlig normal. Meine haben 3 Monate weh getan bis sie sich an das baby eingestellt haben . Mir ist die andere Brust beim stillen auch immer aus geronnen am anfang eine mullwindel drüber. Meine erste Tochter hab ich 4 miante gestillt dann ab gestillt Hab einfach immer eien Flasche ersetzt und wenn es gespannt hat minimal abgepmpt. Der kleien ist 1,5 jahre und stillt noch .
Liebe Michaela, der Wirkstoff dieser Abstilltabletten ist mehr als umstritten und wirkt keineswegs so, dass sofort die Milchbildung unterbunden wird. Im Gegenteil: Außerhalb der unmittelbaren Neugeborenenperiode kann er sogar gar nicht wirken, so dass nur die nicht unerheblichen Nebenwirkungen bleiben können. Tatsache ist, dass Bromocriptin (Handelname in Deutschland z.B. Pravidel) in den USA schon lange nicht mehr als Abstillmittel zugelassen ist und dass die Wirkung von Prolaktionhemmern nach der unmittelbaren Neugeborenenperiode nicht nachgewiesen ist. In „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Schaefer, Spielmann steht dazu Folgendes: „Zum Abstillen ist vor allem Bromocriptin eingesetzt worden. Angesichts möglicher Risiken für die Mutter soll es nicht mehr routinemäßig zu diesem Zweck genommen werden (Arzneimittelkommission 1989). Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat aufgrund der mütterlichen Risiken die Zulassung für Bromocriptin zum Abstillen zurückgezogen (Herings 1995). Statt dessen sollen physikalische Maßnahmen wie gut sitzende, unterstützende Bekleidung sowie Kühlung und Entleerung bis zur Erleichterung den Vorzug gegenüber Ergotaminderivaten erhalten. Bei Mastitis ist Bettruhe, häufiges Entleeren mit Wärmeanwendung vorher und Kälte nachher sowie ggf. antibiotische Therapie zu empfehlen. Hochbinden der Brust wird wegen der Gefahr eines Milchstaus nicht mehr empfohlen." Sobald sich die Brust dann gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und „nur“ schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen, aber sie braucht etwas Zeit dazu. Liebe Grüße Biggi
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