TeteMinna85
Guten Tag, ich bin gerade dabei, meine einjährige Tochter langsam abzustillen. Ich stille statt morgens, nachmittags, abends und nachts nur noch abends und nachts und möchte auch die restlichen Mahlzeiten langsam ausklingen lassen. Meine größte Befürchtung war zunächst, dass sie unter dem Abstillen emotional zu sehr leiden könnte, zumal sie auch nur an der Brust eingeschlafen ist, aber bis auf ein bisschen Weinen findet sie auch ohne Stillen recht gut in den Schlaf. Jetzt habe ich dafür aber ein anderes Problem. Und zwar trinkt meine Tochter in meinen Augen zu wenig. Sie bekommt noch viel Brei, trinkt aber nicht mehr als 50 oder 60 ml am Tag zusätzlich (aus dem Becher/Glas, denn aus dem Fläschchen hat sie noch nie getrunken). Meine Frage ist nun, da ich sie ja kaum zum Trinken zwingen kann, ob ich mir bzgl. ihres Trinkverhaltens Gedanken machen muss - immerhin stille ich ja bald gar nicht mehr, oder ob ich mich darauf verlassen kann, dass mein Kind schon weiß, wieviel es braucht.... Die Windeln sind auch nicht mehr so nass wie zuvor, allerdings ist der Urin noch hell und geruchlos. Auch wollte ich fragen, ob es Sie einen Tip für mich selbst hätten, wie ich emotional mit dem Abstillen leichter zurecht komme, denn ich bin immer wieder ziemlich traurig und fühle mich meinem Kind gegenüber schlecht, auch wenn es bisher relativ gut klappt.... Schließlich noch eine Frage zum nächtlichen Abstillen - da meine Tochter nachts z.T. 6 Mal oder öfters wach wird, aber bisher nur durch Stillen zurück in den Schlaf gefunden hat, wären auch hier ein paar Tips nicht schlecht, wie ich das hinbekomme (Fläschchen und Schnulli nimmt sie nicht...). Was kann ich ihr z.B. geben, wenn sie wirklich hungrig/durstig ist, wie kann ich sie beruhige...? Entschuldigen Sie den langen Text! Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus!
Liebe TeteMinna85, wenn Sie sich schlecht fühlen emotional, dann geht es Ihnen wahrscheinlich doch zu schnell. Gönnen Sie sich, Ihrer Brust und dem Baby einen langsamen Abschied, Sie müssen nicht sofort ganz abstillen, sondern können noch eine ganze Weile in der Nacht oder am Abend stillen. So habt Ihr alle Zeit für die Umgewöhnung und der Abschied wird irgendwann einfacher werden. Ihr Baby wird nicht besser schlafen, wenn Sie es abstillen Wie viel Flüssigkeit ein Baby zusätzlich zur Beikost braucht, hängt davon ab, wie viel Beikost es isst, wie warm es ist, wie aktiv das Kind ist und einigem anderen mehr. Ein Kind, dass noch viel breiartige Kost isst, bekommt zudem über die Nahrung relativ viel Flüssigkeit. Solange der Urin eines Babys hell, fast farblos aussieht und nicht unangenehm riecht, bekommt es in der Regel genügend Flüssigkeit. Lassen Sie Ihr Kind mit dem (leeren) Becher spielen, setzen Sie auf seinen Nachahmungstrieb und versuchen Sie es nicht mit Druck. Bieten Sie Ihrem Kind zur Beikost immer Wasser an, dann hat es die Möglichkeit zu trinken, wenn es durstig ist. Wasser ist das optimale Getränk, sowohl für Kinder wie für Erwachsene, Saft oder Tee ist nicht notwendig. Haben Sie Geduld, Ihr Baby wird das Trinken schon lernen und akzeptieren und sollten Sie den Eindruck haben, dass die Trinkmenge deutlich zu gering ist und Ihr Kind dennoch nicht mehr trinken will, dann machen Sie aus dem Gemüsebrei einfach Gemüsesuppe und geben Sie reichlich Obst. Manche Kinder trinken übrigens sehr gern und gut mit einem Strohhalm aus einem Becher (die dicken, biegsamen Halme eignen sich recht gut). LLLiebe Grüße Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo Frau Welter, meine Tochter wird in drei Wochen 6 Monate alt. Ich fange dann langsam mit der Beikost an. Ab wann darf ich meiner Tochter zum Essen Wasser anbieten? Wenn ich eine ganze Mahlzeit als Beikost eingeführt habe oder schon dann, wenn ich zur Mahlzeit noch stille? Ist es richtig, dass die Trinkmenge an Wasser zu jeder vollen Ma ...
Hallo, mein Sohn, 6 Monate, bekommt seit 3 Wochen mittags Karottenbrei etwa z.Zeit 75gr. danach trinkt er aus der Brust aber nur noch etwa 10 Züge Milch. Seit einer Woche bekommt er auch abends ein Fläschen da trinkt er 120 gr. Bei den restlichen Milchmahlzeiten aus der Brust trinkt er zur Zeit auch nicht so lang wie früher. Insgesamt bekommt er ...
Ich würde gern in nächster Zeit abstillen, unter anderem auch weil ich wieder arbeiten möchte. Seit gestern stille ich meinen Sohn (fast 9 Monate) nur noch morgens und abends. Nun hätte ich ein paar Fragen: Wie kann ich abstillen ohne größere Probleme mit der Brust? Hatte am Anfang gelegentlich einen Milchstau und auch jetzt schon mal harte Brüs ...
Hallo, mit Begeisterung lese ich hier die Expertenforen und habe natürlich auch eine Frage, die mich total beschäftigt. Meine Tochter ist 6 Monate und wurde bis zum 5. Monat ausschließlich gestillt. Mittags (12 Uhr) ißt sie inzwischen gut 160-200 gr.Gemüse/Kartoffel (manchmal auch Fleisch)-Brei und abends (18 Uhr) eine Portion Milch (Grieß)- B ...
Hallo Biggi, meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt. Sie stillt noch sehr viel tagsüber und auch nachts noch häufig. Unsere Nächte sind oft sehr sehr unruhig und ich bin morgens völlig gerädert, da ich manchmal einfach nicht wieder in den Schlaf finde. Jetzt haben mein Mann und ich den Plan, unsere Tochter nachts abzustillen. Dazu möchte er die Nächte ...
Liebe Biggi, ich hatte dir vor 2 Monaten geschrieben, dass ich einen Ausschlag unter der Brust habe und ich bei einer sehr unsensiblen Hausärztin war, die meinte ich müsse abstillen. Nach deiner Rückmeldung hatte ich mich dagegen entschieden und erst mal abgewartet. Die Ärztin meinte es sei ein Pilz, allerdings hatte ich absolut keine Beschwerden ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Ich stille gerade nachts ab. Tagsüber hat der Kleine nicht mehr getrunken. Gerade ist der zweite Tag und meinf Brüste fühlen sich noch sehr unangenehm. morgen haben wir Babyschwimmen. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich mir dsbri vielleicht eine Brustentzündung zuziehen könnte oder das unangenehme Gefühl der sehr vollen Brüste damit noch verlän ...
Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: ...
Die letzten 10 Beiträge
- Stillen nach Notsectio
- Wie 1-jähriges Stillkind einmal pro Woche von Mutter trennen?
- Unsicherheit nach U3
- Wiederkehrende Entzündung der Brustwarze, Soor? Mischinfektion?
- Einschlafen beim Stillen
- Brustverweigerung links
- Milchpumpe
- Probleme mit dem Stillen unterwegs
- Ständiges abdocken, verschlucken
- Sanftes abstillen trotz Milchüberproduktion und wenig Beikost?