Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Abstillen Trauer

Frage: Abstillen Trauer

jescj

Beitrag melden

Liebes LLL Team, ich habe einige Fragen zum Thema Abstillen: meine Tochter konnte ich bis 10/11 Monate stillen. Wir hatten keine einfache Stillbeziehung, zwischenzeitliche mussten wir auch Sondenstillen. Es kam deshalb ab und an vor, dass sie die Brust ablehnte, was aber im Verlauf seltener wurde. Mit 10 oder 11 Monate begann sie mich plötzlich beim stillen richtig wegzustoßen und sich weg zu drehen. Ich habe es dann noch ein paar mal versucht u.a. vorher auszustreichen und sie damit " anzulocken", aber sie nuckelte dann nur wenige Sekunden und das Spiel ging von vorne los. Wenn sie mir auf dem Schoß sass oder auf dem Wickeltisch saß fing sie dann manchmal wiederum an nach meiner Brust zu suchen, nuckelte dann aber höchstens ein paar Sekunden, lachte und drehte sich weg. Das Verhalten wusste ich nicht zu deuten.Ich habe eine ganz Weile noch ausgestrichen und ihr die Milch gegeben, damit sie noch ein paar Immunfaktoren erhält. Nun meine Fragen wären: 1. Stillen sich Kinder im Alter von 10/11 Monaten schon selbst ab oder wäre eine andere Ursache wahrscheinlicher 2.Macht es noch Sinn auszustreichen, bzw. kann man damit alleine noch etwas Milchprodution aufrecht erhalten? Sind überhaupt in 1-2 TL Milch noch relevante Stoffe drin? Ich habe zwischendurch auch gepumpt, konnte dadurch aber noch weniger Milch gewinnen. 3. Das Ganze ist jetzt ca. 2-3 Monate her und ich bin seither unfassbar niedergeschlagen. vielleicht auch weil es schon das 2. Kind ist bei dem ich unfreiwillig abstillen musste. Kann das so lange auch noch mit den Hormonen zusammenhängen? Ich muss deswegen immer wieder weinen und frage mich wie lange das wohl anhalten kann.. Entschuldigung für den langen Text und vielen vielen Dank für Ihre Antworten!


Biggi Welter

Biggi Welter

Beitrag melden

Liebe jescj, es ist sehr selten, dass sich ein Baby vor dem ersten Geburtstag abstillt, aber es gibt Ausnahmen. Warum es bei Ihrem Baby so ist, kann ich ohne Hintergrundwissen leider nicht beurteilen. Jeder Tropfen Muttermilch, den das Baby bekommen kann, ist wertvoll für Ihr Kind, da es maßgeschneiderte Antikörper bekommt. So lange Sie Milch ausstreichen könne, können Sie diese auch geben. Es gibt tatsächlich einen Zusammenhang zwischen depressiven Verstimmungen und plötzlichem Abstillen, und vielleicht leiden Sie unter den hormonellen Veränderungen, die mit dem Abstillen einhergehen. Der Prolaktinspiegel sinkt und damit fällt dieses natürliche „Beruhigungsmittel" weg. Sprechen Sie doch einmal mit dem Arzt, ob er Ihnen evtl. etwas verschreibt oder Ihnen eine Therapie empfehlen kann. Wichtig ist, dass Sie sich Hilfe holen! Alles alles Gute Biggi


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo Frau Welter, ich habe meine Tochter mit zwei Jahren abgestillt nach einer schönen, intensiven Stillzeit. Da wir nicht mehr so gut geschlafen haben, habe ich letztendlich dann doch von einem auf den anderen Tag aufgehört. Das ist nun schon fast ein halbes Jahr her und wir haben beobachten, dass sie seitdem sehr häufig Baby spielen möchte. ...

Sehr geehrte Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema "Abstillen", da ich enorm unsicher bin, wie viel mein Kind tatsächlich noch braucht.    Ich habe bereits einen dreijährigen Sohn, ihn habe ich damals ähnlich lang gestillt, meine Tochter kam dieses Jahr im Februar zur Welt. Wir hatten einen schwierigen Stillstart (wochenlang offene Bru ...

In 7 Wochen werde ich wieder arbeiten und mein Mann geht in Elternzeit, unser Sohn ist dann 12 Monate alt. Mein Plan war, dass ich ihn morgens und abends weiterhin stille, er aber über den Tag gut mit Beikost auskommt. Nun ist mein kleiner aber ein Milchjunkie und liebt die Brust. Er will häufig stillen und zeigt das auch ganz deutlich. Die Flasch ...

Guten Tag Frau Welter, mein Sohn ist 18 Monate und ich würde ihn gerne komplett abstillen. Tagsüber (bis auf Mittags) ist er seit 2 Monaten abgestillt.  Vor ca. 2 Wochen habe ich das Stillen vor dem Mittagsschlaf abgesetzt. Dann vor einer Woche das Stillen vor dem Nachtschlaf. Beides klappte erstaunlich gut, die ersten Male hab ich mit ihm ein ...

Hallo, ich habe bereits seit mehreren Wochen den Wunsch abzustillen. Ich stille seit einiger Zeit tagsüber nicht mehr und hatte es auch vor kurzem geschafft nicht mehr zum Einschlafen am Abend sondern erst nachts zu stillen. Nun fordert meine Tochter (*12.03.24) das Stillen wieder vermehrt ein. Nach einem Gespräch mit einer Stillberaterin (leid ...

Hallo, mein Sohn ist jetzt genau 18 Monate und wir wollten mehrfach abstillen was nicht geklappt hat. Ohne mich in der Nähe kommt er problemlos ohne Milch aus aber mit mir wollte er immer an die Brust. Nun hatte ich in der vergangenen Woche eine schwere Corona Erkrankung und bekomme seit Donnerstag ein Antibiotikum bei der für die Stillzeit hinter ...

Hallo, mein Kind wird in paar Tagen 2 Jahre alt.  Ich stille immer nach Bedarf - auch nachts. Mal 1 mal nachts, mal aber auch 4 mal.   Jetzt meinte die Zahnärztin ich soll schnell wie möglich nachts nicht mehr stillen. Das wäre fatal für die Zähne zwecks Karies.  Habe natürlich Angst!  Wie fange ich an nachts nicht mehr zu stillen.  Ein ...

Hallo, ich habe nun 3 Monate voll gestillt und würde nun gerne abstillen und auf Pre umstellen. Wie gehe ich hier am Besten vor ohne einen Milchstau zu bekommen? Ist abpumpen sinnvoll? Salbeitee trinken? Würde gerne innerhalb einer Woche abstillen. vielen Dank. lg

Liebe Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema (Ab)Stillen: mein Sohn ist 9 Monate alt. Bis 6 Monate wurde er voll gestillt, er hat zu keiner Zeit Schnuller oder Flasche akzeptiert. Wir haben alle möglichen Sauger, Flaschen, Pulvermilch, abgepumpte Milch ausprobiert, egal ob müde, wach hungrig, Papa oder Mama, er wollte es einfach nicht. Haben wi ...

Liebe Biggi, ich bin aktuell in der 8. SSW und muss auf dringenden Rat meiner Gynäkologin abstillen, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt. Diese Entscheidung tut mir unglaublich weh, auch wenn ich weiß, dass sie medizinisch notwendig ist. Mein Kind ist 20 Monate alt und stillt tagsüber nur noch zum Einschlafen, abends ebenfalls zum E ...