Mitglied inaktiv
Liebe Stillbraterinnen, nach zum Glück sehr langer Zeit brauche ich mal wieder eure Hilfe. Habe schon hier gesucht, aber nicht so richtig in anderen Beiträgen gefunden, was ich suchte, bzw. schon einiges übers Wochenende probiert. Mein Sohn ist jetzt 14 Monate und wurde bis vor drei Tagen noch regelmäßig gestillt: auf jedenfall morgens im Bett, dazu tagsüber wie es sich gerade ergab (bis zu 5-, 6-mal, jeweils mit einer Brust, manchmal auch nur 1-2-mal, je nach Gelegenheit). Am Freitagmorgen wachte ich krank (=erkältet) auf und war wie erschlagen. Mein Mann musste weg und unser Sohn sollte ein bisschen Zeit bei den Großeltern verbringen (die er gut kennt), damit ich mich ins Bett legen konnte. An diesem Tag gab es ein bisschen Stress mit den Großeltern, terminlicher Art bzw. ich hatte (und habe sowieso öfter) den Eindruck, dass meine Eltern mit ihm verfahren, wie es ihnen gerade passt, ohne meine/seine/unsere Bedürfnisse zu beachten. Erst abends kam er dann wieder nach Hause, seitdem trinkt er nicht mehr. Am Freitagmorgen hatte er noch getrunken. Ich hatte eigentlich vor zu stillen bis er 2 Jahre ist, ggf. etwas kürzer oder länger. Aber er dreht (auch im Halbschlaf oder Schlaf) immer den Kopf weg, fängt teilweise an zu schreien. Ist das nun ein Stillstreik? Liegt es an meiner erneuten Schwangerschaft? Ich bin am Ende des 7. Monats. Hat er sich abgestillt? Er trank ja schon nicht mehr sehr oft, aber eigentlich immer mit Begeisterung. Liegt es an der Erkältung? Ich nehme nichts ein und hatte während der Schwangerschaft jetzt auch schon zwei Erkältungen, z.T. mit Antibiotikaeinnahme. Kann es an unserer derzeitigen, belasteten Lebenssituation liegen? Das sind: Arbeitslosigkeit bzw. belastete stressige Jobsituation meinerseits, mein Mann befindet sich (jetzt nicht mehr, aber bis vor 2 Wochen) in einer stressigen Prüfungsphase, finanzieller Druck, räumliche Enge (vor allem im Hinblick auf das 2. Kind), häufige, z.T. sehr heftige Streitigkeiten zwischen meinem Mann und mir (meist nachts, wenn unser Sohn uns mal wieder zwischen 2,3 und 5 Uhr morgens wach hält). Allerdings sind auch diese alle nicht neu, praktisch leben wir so seit ca. 1/2 Jahr. Ich weiß nicht, wie ich ihn zurück an die Brust bringen soll und ob überhaupt. Er isst und trinkt ja sonst alles. Aber ich bin zurzeit sehr geknickt, dass diese bisher einzige wirklich Konstante, das Stillen, nun nicht mehr da ist. Denn ich bin im Moment sehr, sehr angespannt, die Nerven liegen blank - da fällt es manchmal schwer, bei einem anspruchsvollen Kind, terminlichem, arbeitsmäßigem Druck und einem immer dicker werdenden Bauch immer ruhig zu bleiben. Dazu kommt, dass es mir immer schwerer fällt, ihn (über weite Strecken) zu tragen, das habe ich sonst ganz viel gemacht: bei der Hausarbeit, beim Einkaufen, Spazierengehen usw. Schnuller und Flasche kennt er übrigens gar nicht. Auch keinen Daumen.;) Was soll ich weiter machen? Ich hoffe, ihr könnt mir helfen! Es dankt euch schon im Voraus, eure wrcstimme
Liebe wrcstimme, lass dich erst einmal umarmen von mir, Du hast es wirklich nicht leicht im Moment. Hast Du schon einmal daran gedacht, dass dein Arzt dir eine Haushaltshilfe verschreiben kann? Du könntest dich so wenigstens tagsüber ein wenig ausruhen und nicht alles würde nur an dir hängen. Ich kann dir nicht sagen, ob dein Kleiner streikt oder ob es an der Schwangerschaft liegt, dass er nicht mehr an die Brust möchte. Viele Kinder stillen sich im Laufe der erneuten Schwangerschaft ab, unter anderem deshalb, weil sich der Geschmack der Milch verändert. Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Du kannst versuchen, ob die Tipps, die bei einem Stillstreik gegeben werden, auch bei dir helfen, probiere es einfach mal aus. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Ich wünsche dir von Herzen, dass es Euch allen bald besser geht! LLLiebe Grüße, Biggi
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