Daisy Duck
Hallo, meine Tochter ist nun ca. 6,5 Monate alt. Sie hat bereits im 4. und 5. Monat meist 7 bis manchmal 10 Stunden durchgeschlafen, ohne in der Nacht gestillt zu werden. Inzwischen bekommt sie schon Mittags-, Abend- und Nachmittagsbrei. Sie isst sehr gut und mit Freude. Die Stillmalzeiten sind dadurch tagsüber immer weniger geworden. (ca. 2 bis 3). Abends bekommt sie ca. halb 7 nochmal Brei und geht dann um ca. 8 Uhr ohne Stillen ins Bett und schläft auch recht gut und bald von alleine ein. Es klappt also tagsüber recht gut mit dem Abstillen. Allerdings wacht sie seit ca. 2 Wochen in der Nacht wieder 2 bis 3 mal auf und möchte gestillt werden. Wasser allein geben hilft nichts, da weit sie weiter. Erst wenn sie 5 min gestillt wird, ist sie zufrieden und schläft ganz allein wieder ein. Der sogenannte Entwicklungssprung um die 26. Wocher herum ist auch schon vorbei. Warum kann sie denn nun nicht mehr durchschlafen? Obwohl es schon sehr gut geklappt hat vorher? Was kann ich tun, damit das Stillen in der Nacht weniger wird und sie dann nicht mehr weint? Ich würde nämlich schon gerne in den nächsten Monaten auch Nachts abstillen. Mein Ziel ist es langsam und entspannt ausschleichen zu lassen. Ich würde aber schon gerne unter einem Jahr mit dem Stillen aufhören. Haben Sie vielleicht ein paar Tipps, wie man die nächtlichen Stillmalzeiten ausschleichen könnte oder ersetzen könnte? Tagsüber mit Brei funktioniert ja sehr gut. Ich habe momentan noch das Gefühl, dass sie die Milch als Nahrung braucht. Liebe Grüße
Liebe Daisy Duck, als Eltern glauben und hoffen wir immer auf eine lineare Weiterentwicklung der Fähigkeiten unserer Kinder. Beim Schlafverhalten können wir jedoch nicht davon ausgehen, dass die Entwicklung kontinuierlich verläuft, im Gegenteil, relativ viele Babys schlafen mit zwei Monaten deutlich länger und anhaltender als mit vier oder acht Monaten. Die Kinder beginnen um diesen Zeitraum die Welt sehr konkret zu erleben, sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, krabbeln, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen, dass vielleicht die erste Erkältung kommt und, und, und ... Der scheinbare Rückschritt im Schlafverhalten ist eigentlich ein Fortschritt, denn er zeigt, dass die Entwicklung des Kindes voranschreitet. Ein Baby muss eine gewisse Reife erreichen, um längere Zeit schlafen zu können. Wann dieser Zeitpunkt erreicht wird, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Ich würde Dir so gerne sagen, dass das Abstillen helfen wird, leider ist dem nicht so. Trotzdem kannst Du natürlich abstillen und Deinem Kind die Flasche immer wieder anbieten. Soll ich Dir ein paar Tipps geben, wie es mit der Flasche klappen kann? Lieben Gruß Biggi
Daisy Duck
Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Die Informationen helfen mir schon weiter, das nächtliche Aufwachen zu verstehen. Ich möchte jetzt noch nicht abstillen, da meine Kleine das nächtliche Stillen anscheinend noch sehr braucht. Auf Flasche möchte ich auch nicht umsteigen. Wenn ich schon nachs geweckt werde, dann ist das Stillen doch das Praktischte und Schnellste und die innigen Stillmomente sind doch auch etwas Besonderes. Wenn sich das nächtliche Stillen auf einmal einpendeln würde, ist es für mich in Ordnung, noch mehrer Wochen oder auch Monate zu stillen. Allerdings stelle ich mir doch die Frage, wie das in einigen Wochen oder auch Monaten dann funktionieren wird, wenn ich eben dann Abstille. Gibt es da unterschiedliche Methoden? Ich würde mich freuen, darüber Infos zu bekommen? Unterm Tag reduziert sich das Stellen ja praktisch mit der Breimahlzeit irgendwann weg. Das merk ich jetzt schon an der Anzahl der Stillmahlzeiten über den TAg. Doch wie ist es Nachts? Bietet man dann Wasser, statt Brust? Gibt man einen Snak, Brei? Nachts? Kommt mir etwas seltsam vor? Habe mal gelesen, da kann man eine Banane reichen, das find ich aber seltsam. Ich esse ja auch keine Banane in der Nacht. Oder beruhigt man sie anders? Oder hören Babys selber auf, nachts nach der Brust zu verlangen, wenn sie reif dazu sind? Ist das vielleicht mit einem Jahr, nach mehreren Jahren? Wenn ich dazu einige Information habe, könnte ich mich wohl entspannter auf das Abstillen einlassen. Ich kann mir nämlich grad gar nicht vorstellen, wie das funktionieren könnte. LG
Liebe Daisy Duck, Dein Kind wird mit jedem Tag reifer und älter und irgendwann wird es auch von ganz alleine durchschlafen. Und wenn Du vorher abstillst, ist Dein Kind trotzdem schon verständiger und Du kannst dann einen Weg finden, Dein Kind zu beruhigen. Irgendwann wird es klappen mit Wasser oder einem Schmusetier :-). Lieben Gruß Biggi
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