Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, mein ohn ist knapp 21 Monate und wird in den Schlaf gestillt, d.h. mittags, abends und nachts. Er ist es nur so gewöhnt, leider. Wir möchten das Kind jetzt abstillen und werden es wohl auf die "harte Tour" (totalen Brustentzug) machen müssen. Er nimmt auch nichts anderes. Die sanfte Methode geht auch nicht, d.h. Deine Vorschläge, kürzere Abstände, stillunfreundliche Kleidung etc. Kannst Du mir einen Tipp geben, wie man es am besten macht, dess es soweit es geht ohne großes Leiden von Statten geht. Vielen Dank Dana
? Liebe Dana, „auf die harte Tour“ wird nie ohne Tränen und Trauer gehen, da kann ich dir beim besten Willen keinen Tipp geben, wie die „harte Tour“ sanft verlaufen soll. Das Einzige was ich dir sagen kann ist, dass Du bei einem solch totalen Brustentzug auf jeden Fall für dein Kind da sein solltest und ihm viel Körperkontakt geben solltest. Dein Kind muss spüren, dass Du ihm „nur“ die Brust, aber nicht dich selbst entziehst. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo Du, mein zweiter Sohn ist nun 26 Monate alt und wird noch gestillt. Und zwar auch in den Schlaf...aber ich finde das nicht schlimm... Wir hatten neulich auch das Thema abstillen, wobei ich für mich entschieden habe, noch weiter zu stillen, weil mein Großer auch einfach selbst aufgehört hat, darauf angewiesen zu sein... Aber in puncto sanft Abgewöhnen. Ich denke tatsächlich, daß Dein Sohn mit fast 2 wahrscheinlich nicht gerade gut anspricht auf längere Stillabstände, schlechtere Kleidung usw. Aber wenn Du noch ein wenig Zeit hast, mit dem Abstillen, also es nicht zwangsläufig sofort machen willst/musst, dann würde ich es anders machen (so hätte ich es nämlich gemacht): Ich würde tatsächlich zuerst das Einschlafen von der Brust trennen...auch wenn daß dann praktisch "doppelte Arbeit" ist. Aber ich hätte sonst die Befürchtung, daß das Thema Schlafen einen negativen Touch kriegt. Verstehst Du, wie ich meine? Das ist schwer zu erklären. Ich habe es bei meinem ersten Sohn so gemacht, daß ich ihm etwa im Alter wie Dein Sohn erklärt habe, daß er noch Busen bekommt, aber einschlafen ohne Busen muß. Und bei meinem ersten Sohn hat es tatsächlich nur 1 (!) Nacht gedauert. Wenn er dann nachts im Halbschlaf nach der Brust geweint hat, dann hab ich ihn beruhigt, gesungen, gekuschelt (meine Jungs schlafen beide bei uns im Bett)...und die erste Nacht hat er halt in jeder nicht so tiefen Schlafphase danach gefragt...und dann ein bißchen gequengelt...aber siehe da, schon am nächsten Tag hat es geklappt...das Einschlafen mußte er zwar anders lernen, aber es war sofort vom Stillen losgelöst und nachts fragte er überhaupt nicht mehr... Mein Zweiter ist ein anderes Kaliber. Da wäre es sicher nicht so schnell gegangen, aber ich hätte es auch so gemacht...und vielleicht werde ich es noch so machen...so haben die Kinder wenigstens noch den Rückhalt, daß sie an die Brust dürfen, also Mama sie nicht komplett "ablehnt", aber eingeschlafen wird allein... Mann. Ein MEGALANGER Text. Entschuldige... Liebe Grüße, Marina mit Luca und Nino P.S.: Ich hab den Text jetzt auch nicht mehr auf Fehler überprüft...*schäm*
Mitglied inaktiv
Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag. Mal schauen wie wir es im Endeffekt angehen. LG
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