Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, habe schon öfter gepostet und muß mich einfach mal "aussprechen". Ich hatte letzte Woche schon einmal geschrieben, daß ich kommenden Freitag einen größeren Eingriff beim Kieferchirurgen bekomme, der meint, daß die Wahrscheinlichkeit, daß ich Antibiotika und evtl. stärkere Schmerzmittel nehmen muß, ziemlich groß ist. Mein Sohn wird kommenden Sonntag 1 Jahr und ich stille noch einmal zur Nacht (selten auch mal gegen Morgen). Letzte Woche Freitag habe ich ihn zuletzt trinken lassen, weil ich mir den "Stress" nicht antun wollte, wenn es mir körperlich eh schon schlecht geht. Nun, ich habe mir das wohl leichter vorgestellt als gedacht - irgendwie bin ich wohl doch noch nicht bereit dazu, mich abzunabeln. Gestern bin ich jedesmal in Tränen ausgebrochen, wenn ich den Kleinen rumhoppeln sah oder vor dem Waschbecken meine schmerzende Brust ausstrich. Heute schmerzt sie noch mehr und es kommt kein Tropfen. Ich habe auch in Berlin unter der empfohlenden Telefonnummer Erkundigungen eingezogen, aber letztendlich weiß ich natürlich nicht, was für ein Medikamt ich am Freitag bekommen werde (wobei ich sagen muß, daß man trotz Stillen relativ viel einnehmen darf)! Soeben habe ich die mail von Doro gelesen und überlege, ob ich meinen Kleinen auch einfach weniger anlege und es uns so leichter mache oder ob ich ihn damit nur noch mehr durcheinander bringe. Oh Mann, ist das schwierig! Entschuldige bitte diese konfuse Schreibweise - mir geht z. Z. so viel durch den Kopf.... Ich danke auf jeden Fall schon mal fürs Lesen und evtl. für einen Tip (ich weiß, daß das recht schwierig ist..). Liebe Grüße eine ziemlich unentschlossene und traurige Birgit
? Liebe Birgit, fragen wir doch einmal anders herum: Willst Du dir wirklich den Stress antun ein unglückliches Kind mit viel Ablenkung über den Verlust der Brust hinwegtrösten zu müssen, wenn es dir ohnehin nicht besonders gut gehen wird? Gerade, wenn eine stillende Mutter krank ist oder sich nicht wohl fühlt, ist es durch das Stillen sehr viel leichter ihr Kleinkind oder Baby zu trösten und Ruhe für sich zu bekommen. Das Stillen ist in dieser Situation kein Stress sondern eine Entlastung. Du kannst den behandelnden Ärzten erklären, wie wichtig das Stillen für dich und deinen Sohn ist und da Du ja inzwischen selbst schon erfahren hast, wie viele Medikamente mit dem Stillen zu vereinbaren sind, wird es mit fast 100prozentiger Sicherheit auch in deiner Situation eine Lösung geben, die ein Weiterstillen möglich macht. Die Ärzte müssen sich eventuell ebenfalls in der Embryonaltoxikologie erkundigen oder in einem Fachbuch (nicht in der „Roten Liste", das ist kein Fachbuch") nachlesen, aber das ist absolut zumutbar für einen Arzt. Deine Entscheidung musst Du ganz alleine treffen, aber sie es wirklich einmal aus diesem Blickwinkel und denke an all die Vorteile, die das Stillen auch nach dem ersten Lebensjahr noch für dich und dein Kind hat. Ich wünsche dir alles Gute. LLLiebe Grüße Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo 😊 ich hoffe, Sie können mir vielleicht helfen. Ich leide gerade sehr darunter, dass meine Tochter (20 Monate) vor einer Woche plötzlich abgestillt hat, weil ich definitiv noch nicht bereit war diese Ebene der Beziehung zu verlassen. Meine Tochter hatte am Montag einen kleinen Unfall, bei dem sie sich auf die Zunge gebissen hat, was sehr geblu ...
Hallo! Mein Sohn ist nun 19 Monate alt und ich würde gerne bald abstillen. Momentan wird er nur noch zum Mittagsschlaf und nachts gestillt. Mein Mann und ich sind uns sehr unsicher, wie wir das abstillen gestalten können ohne, dass es mit nächtelangen exzessiven schreien endet. Wir haben versucht tagsüber ohne Stillen mit ihm schlafen zu gehen, a ...
Hallo! Mein Sohn ist nun 19 Monate alt und ich würde gerne bald abstillen. Momentan wird er nur noch zum Mittagsschlaf und nachts gestillt. Mein Mann und ich sind uns sehr unsicher, wie wir das abstillen gestalten können ohne, dass es mit nächtelangen exzessiven schreien endet. Wir haben versucht tagsüber ohne Stillen mit ihm schlafen zu gehen, a ...
Liebe Biggi, mein Kind ist aktuell knapp über zwei Jahre alt und wird noch gestillt. Nach Trennung von meinem Expartner hat das Stillen sogar noch zugenommen und mein Kind will am Tage und nachts noch verhältnismäßig häufig gestillt werden (viel Unruhe und Spannungen). Jetzt war mein Expartner beim Kinderarzt und hat sich zum Abstillen beraten las ...
Versehentlich doppelter Beitrag
Liebe Biggi, zuerst vielen Dank, dass es hier die Möglichkeit zur Beratung gibt und du dir immer so ausführlich Zeit nimmst! Ich möchte dir gerne von unserem Thema erzählen und deine Meinung dazu erbeten: Meine Kleine ist 15 Monate alt und wird ausschließlich gestillt, keine Flasche, kein Schnuller. Sie ist ein sehr zartes Kind und isst mal mehr u ...
Hallo Biggi, Erstmal vielen Dank für die Möglichkeit dich fragen zu können. Mein Sohn ist nun 14 Monate alt, und leider waren die Nächte schon immer schlecht (1-2hliches aufwachen und nur durch stillen wieder einschlafen) hatten es jedoch zwischendurch mal geschafft ihn ohne großen Protest nur durch meine Entschlossenheit auf 3 Nächtliche Stillma ...
Mein Ziel ist es mit einem Jahr abgestillt zu haben aus diversen Gründen. Ich bin aber total unsicher, ob es das Beste für mein Kind ist. Meine Tochter ist jetzt 9 Monate alt und ich stille noch 2x tagsüber und 2x nachts. Sie isst recht gut und scheint mit dem Abstillen klarzukommen. Ich gebe keine zusätzliche Pre-Milch, aber sie isst mittlerwe ...
Hallo Biggi, vor ca. einem Jahr hatte ich bereits eine Frage zum Abstillen gestellt. Ich habe meine Tochter, nun drei Jahre alt, mit zwei Jahren recht abrupt leider abgestillt. Seitdem spielt sie gerne Baby, diese Phase hält immer noch an, insbesondere in Situationen wenn sie überwältigt oder müde ist. Wenn sie meine Brust sieht möchte sie auch im ...
Hallo Biggi, mein Baby ist 9 Monate alt und tagsüber bereits vollständig abgestillt. Es bekommt tagsüber Beikost und PRE nach Bedarf. Abends zum Einschlafen und nachts wird noch gestillt. Wir schlafen im Familienbett, und nachts dockt sich mein Baby teilweise selbst an. Ich möchte definitiv bis zum 1. Geburtstag vollständig abgestillt sein; PRE w ...
Die letzten 10 Beiträge
- Trennung vom Stillkind aufgrund Krankenhausaufenthalt
- Sanftes Abstillen mit 9 Monaten – Einschlafen ohne Brust unmöglich
- Fütterungsstörung durch Stillen
- Was kann ich tun bei einer Saugverwirrung/ Brustablehnung und der Notwendigkeit von Flaschenfütterung? Saugverwirrung Untergewicht
- Kleinkind 14 Monate beißt dauerhaft
- Abstillen
- Re: Baby 10 Monate stiller Reflux
- Baby 3 Monate seit Geburt Milchzunge
- Brustverweigerung seit Wochen
- Gewicht Neugeborenes, geht nicht hoch