Mitglied inaktiv
Hallo uns hat leider das tatsächliche Leben eingeholt. Mein Mann arbeitet in einem sozialen Bereich mit Schichtdienst und sehr schweren Arbeitsbedingungen. Er hat sich wohl gefühlt und es hat alles gut geklappt. Noch in der Probezeit hat er geäußtert, daß er seine Elternzeit ab Mitte Juni, bei Ankunft des Kindes nehmen wird. Es ist bei mir das dritte Kind, habe noch zwei Kleinkinder, es wird ein Kaiserschnitt und meine Mutter ist ein Pflegefall der sonst von mir betreut wird. Von dem her bin ich in der Anfangszeit zwingend auf seine Hilfe angewiesen. Leider war es ein Fehler diese Aussage noch in der Probezeit zu tätigen, und nicht die 8 Wochen-Frist abzuwarten. Aber er wollte nicht, daß seine Kollegen mit Kindern ihre Sommerurlaube buchen und dann 8 Wochen vorher erfahren, daß er 2 Monate weg ist. Jetzt wird überraschend die Probezeit als nicht bestanden gesehen. Er hat die Möglichkeit selbs zu kündigen, was wir uns nicht leisten können .... Aber wohl auch, daß er versetzt wird, Ich gehe davon aus, daß in der neuen Stelle die Probezeit ja wieder von vorne beginnt ..... Hat er dann das Recht seine Elternzeit in der Probezeit zu nehmen ? Grüße und Danke Laraz
Hallo, ich kann den Vorrednerinnen nur zustimmen. Ich würde mir das mit der EZ noch mal überlegen - so bitter es ist. Und kündigen auf keinen Fall! Liebe Grüsse, NB
Mitglied inaktiv
Also wenn die Probezeit als nicht bestanden angesehen wird, folgt doch die Kündigung durch den Arbeitgeber fristgerecht in der Probezeit. Wenn er dann doch sagt, kündige doch selber, das kann er allein wegen der Sperrzeit beim Amt nicht verlangen. Ich würde mich versetzen lassen und dann Elternzeit nehmen (aber nochmal schriftlich ankündigen). Man kann auch Elternzeit in der Probezeit nehmen, aber er muss dann anschließend mit einer Kündigung rechnen. LG Arlett
Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe keine sachdienliche Lösung, wollte dich nur wissen lassen, dass du mit deinem Problem nicht allein bist. Das liest sich alles ganz nett, aber wenn es hart auf hart kommt, dann sind Väter oft noch stärkeren Repressalien ausgesetzt als Mütter. VlG und alles Gute!!!! Annette
Mitglied inaktiv
So sehr ich das Verantwortungsgefühl Deines Mannes schätze: Er wäre besser ruhig gewesen, GERADE in der Probezeit. Solange die neue Stelle beim selben Arbeitsgeber ist, kann man keine neue probezeit verlangen. Und in den kommenden Wochen würde ich an seiner Stelle sagen, daß ihr das jetzt anders organisiert habt und er doch nicht in Elternzeit geht so wie's aussieht. Er kann auch in der Probezeit gehen, soll es aber max 8 Wochen vorher ankündigen. UND eine Kündigung nach der Elternzeit ist sicher nicht unwarscheinlich... Viele Grüße Désirée
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