le_coer
Hallo, mein Sohn ist 8,5Monate alt und wir haben folgenden Speiseplan: Gegen 9Uhr : aufgeweichter Dinkelzwieback mit Obstmus Mittags: selbstgekochtes Mittagessen Nach dem Mittagsschlaf: stillen gegen 16Uhr: Obstmus mit Keks oder Zwieback abends: eine Scheibe Brot mit FrischkĂ€se oder Wurst,danach ca 100g GrieĂbrei mit Obstmus Nachts kommt er dann meist so gegen zwölf,da muss ich ihn stillen. Dann nochmal um 3-4Uhr.Und wieder frĂŒh,wo er dann bei mir im Bett so gegen 6-7Uhr gestillt wird. Das Problem ist auch,er nimmt keinen Schnuller und auch keine Flasche. Er trinkt am liebsten Wasser aus dem Becher. Habe auch versucht,ihm frĂŒh zum FrĂŒhstĂŒck PreNahrung anzubieten aus dem Becher. Die nimmt er aber partout nicht an. Irgendwann mĂŒĂte das ja in der Nacht auch mal aufhören. In gut drei Monaten fange ich wieder an mit arbeiten und da hab ich dann auch Nachtschicht. Bis dahin sollte das doch aufhören das nĂ€chtliche stillen,oder? Vielen Dank schonmal fĂŒr die Hilfe
Annelie Last
Liebe âle_coerâ, etwa 400-500 ml/g Milch und âMilchhaltigesâ sollten bis zum ersten Geburtstag im Speiseplan enthalten sein, damit Ihr Sohn ausreichend mit Milch und Kalzium versorgt ist. Das teilt sich meist auf in morgens ein-zwei Stilleinheit bzw. ein MilchflĂ€schchen (200-250 ml) und abends eine Portion Milchbrei (200-250 g). Sie bekommt abends nur etwa 100g GrieĂbrei, nun ist es schwer abzuschĂ€tzen, wie viel sie noch an Muttermilch trinkt. Vielleicht reicht das nicht aus oder gerade so? Da Sie nachts immer weniger stillen möchten, ĂŒben Sie ruhig weiter. Bieten Sie die Milch* aus FlĂ€schchen und Becher zum FrĂŒhstĂŒck geduldig immer wieder, aber mit Ăberzeugung an. Es ist letztlich nur Gewohnheitssache. Ein- zweimaliges Anbieten reicht nicht aus. Wir wissen aus Erfahrung, dass geduldiges, wiederholtes Anbieten (10-16x) der gleichen Milch frĂŒher oder spĂ€ter ĂŒberzeugt. Einfach ohne Zögern wie selbstverstĂ€ndlich die Milch weiter anbieten. Auch wenn die Mengen nicht gleich ĂŒbergroĂ sind. Ein paar SchlĂŒckchen tĂ€glich machen mit der Zeit den Meister. Auch etwas Obstmus hinzu kann die Milch geschmacklich aufpeppen! Milch ist generell ein idealer Start in den Tag. Sie liefert nach einer langen Nacht Energie und FlĂŒssigkeit zugleich. Wenn die Milch aber partout nicht geht, dann können Sie auch morgens einen Milchbrei oder ein Baby-MĂŒesli (z.B. mit HiPP Bio-Getreidebreien, grĂŒne Packungen) zu fĂŒttern, damit die Kalziumversorgung gewĂ€hrleistet ist. Sie können auch den Dinkelzwieback in reichlich Milch einweichen. Ab dem 10. Monat könnten Sie je nach Trinkmenge in der FrĂŒh auch am Nachmittag ein halbes Baby-Joghurt-GlĂ€schen anbieten oder zum FrĂŒhstĂŒck ein HiPP Guten â Morgen â MĂŒesli ( http://www.hipp.de/index.php?id=364 ) reichen. Es sollten halt zwei bis drei milchhaltige Mahlzeiten im Plan enthalten sein. FĂŒr das Brot, obendrein mit Wurst, als ganze Mahlzeit ist Ihr Kleiner eigentlich noch etwas jung. Brot enthĂ€lt relativ viel Salz und kann die Nieren des Babys belasten. Brot sehen allgemeine Empfehlungen zur SĂ€uglingsernĂ€hrung den langsamen Ăbergang zu Brot-Milch-Mahlzeiten erst ab dem 10. Monat. Reichen Sie doch nur ein paar HĂ€ppchen Brot zum Abendessen und reichen Sie noch mehr Milchbrei, so erreichen Sie auch eher die empfohlene Mange an Milch. Ihr Speiseplan sieht sonst gut aus, leider haben Sie keine Mengen angegeben. Pro Mahlzeit sollte die Portion zwischen 200 und 250g liegen. Vielleicht wĂ€re es auch möglich nach und nach eine Vormittagsmahlzeit einzufĂŒhren. Als Orientierungshilfe schauen Sie sich einmal auf unserer Homepage den ErnĂ€hrungsplan fĂŒr 8 Monate alte Babys an: http://www.hipp.de/index.php?id=2057 . Es ist jedoch nicht nur ein sĂ€ttigender Speiseplan wichtig, damit ein Baby einmal nachts âdurchhĂ€ltâ ohne zu essen. Denn das Durchschlafen hĂ€ngt nicht nur mit der ErnĂ€hrung zusammen. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, auch die Gewohnheit und besonders die Reife des Kindes. Wann und wie Kinder lernen nachts ohne zu essen durchzuhalten, ist immer sehr unterschiedlich und individuell zu handhaben. Jeder sollte hier fĂŒr sich und sein Baby seinen eigenen Weg finden. Kinder mĂŒssen dafĂŒr auch einfach reif sein. Bei den meisten Babys stellt sich im zweiten Halbjahr der Ess- und Trinkrhythmus auf den Tag ein. Bei einigen Kindern frĂŒher, bei andern spĂ€ter. Sie schreiben, dass Ihr Sohn nachts 2mal gestillt werden will. Ich denke, noch trinkt Ihr Sohn sich auch nachts satt. Er wird nach und nach lernen den Hunger am Tage zu stillen. Achten Sie einfach darauf, dass er sich bei den einzelnen Mahlzeiten gut satt isst. Viele GrĂŒĂe aus Pfaffenhofen, Annelie Last *Wenn Sie einen Milchversuch starten wollen, kann ich Ihnen unsere Folgemilch HiPP 2 Bio Combiotik ohne StĂ€rke ans Herz legen. Sie ist von den NĂ€hrstoffen wie dem Eisen besonders gut aufs Beikostalter abgestimmt. Sie ist aber Ă€hnlich dĂŒnnflĂŒssig wie Muttermilch bzw. eine Pre, weil Sie keine StĂ€rke enthĂ€lt, sie schmeckt lieblicher als eine Pre oder 1er und kommt bei Stillkinder hĂ€ufig super an.
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