Frage im Expertenforum Milch & Fläschchen an Doris Plath:

Stillen mit Beikost und Fläschchen, wann Brei, wieviel zusätzlich trinken

Frage: Stillen mit Beikost und Fläschchen, wann Brei, wieviel zusätzlich trinken

evaks

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hallo! mein sohn ist jetzt 5,5 monate alt. er wiegt ca. 8 kg bei 68 cm, hat aber in den letzten 6 wochen nur ca. 300 g zugenommen. geburtsgewicht war 3560g. seit ca. 4 wochen bekommt er mittags den gemüse-kartoffel-fleisch-brei, den er gerne isst aber nur ca. eine halbe portion schafft, und dann auch eigentlich noch ein fläschchen möchte. nachts schläft er schon seit ca. 2 monaten durch und er schläft nach dem abendlichen stillen um 19h30 immer gut ein. ich habe bis ca. 3,5 monate voll gestillt, musste dann wegen extremer schmerzen (Reynaud-syndrom der brustwarzen, die zusätzlich noch sehr wund und blutig waren) leider auf morgens und abends stillen reduzieren. er bekommt nach bedarf PRE von hipp. d.h. aktuell stille ich ihn beim aufwachen, also ca. zwischen 4 und 6 uhr morgens. er schläft dann weiter und bekommt zwischen 8 und 10 ein Fläschchen (manchmal auch um 8 und um 10), trinkt aber meist nur ca. 100 ml, mittags den Brei, um 15 und 17 uhr ein Fläschchen, und zum einschlafen die Brust (beide Seiten). frage: ich würde gerne einen weiteren brei einführen, aber welchen? Getreide-milch-brei, oder Getreide-obst-brei? und zu welcher Uhrzeit? überall steht, man soll mit dem abendbrei weitermachen, aber ich möchte das abendliche und morgendliche stillen auf jeden fall beibehalten!!! außerdem verwirren mich die empfehlungen bzgl. der zusätzlichen flüssigkeitsaufnahme. ab wann braucht er zusätzlich wasser oder Tee, wenn ich ihn weiterhin morgens und abends stille und den rest als PREfläschchen gebe? soll ich das fläschchen nach dem mittagsbrei verdünnen? er trinkt nämlich z. zt. noch sehr ungern tee oder wasser…. zu guter letzt wundere ich mich, dass er so wenig zunimmt in der letzten zeit. ist das normal??? (er wirkt fit und es geht ihm anscheinend gut.) ich hoffe, das sind nicht zu viele fragen! vielen dank schon mal :-)


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Liebe „evaks“, Ihr Sohn gedeiht allerprächtigst. Er liegt mit seinem Gewicht im oberen Bereich, da müssen Sie sich also gar keine Gedanken machen. Wenn es am Mittag schon gut klappt und sich das Menü gefestigt hat, steht einem weiteren Brei nichts entgegen. Bleiben Sie aber auch mittags am Ball und versuchen Sie hier die Menge zu erweitern. Ruhig mal den Hunger zum Gehilfen machen. Also wenn Ihr Kleiner nicht weiter essen mag, nicht gleich Milch anbieten, sondern ein kurzes Päuschen machen und dann wieder probieren. Versuchen Sie es doch einfach aus. Meine Erfahrung ist, wenn es im Anschluss keine „sichere“ Milch mehr gibt, dass die Verzehrsmengen dann automatisch größer werden. Ziel soll es sein, dass einmal die Milchflasche dadurch wegfällt. Üblicherweise kommt nach dem Mittagsbrei der Milchbrei am Abend. Sie können den Milchbrei zunächst auch am Nachmittag bzw. um 17:00 Uhr anbieten und am Abend dann weiter stillen. Später kann am Nachmittag ein milchfreier Obst-Getreide-Brei dazukommen. Gehen Sie hier ganz nach den Bedürfnissen Ihres Sohnes. Die Milch brauchen und sollten Sie nicht verdünnen. Das zusätzliche Trinken wird oft viel zu streng verfolgt. Sie dürfen das entspannt sehen. Mit der Einführung von Beikost erfolgt die Flüssigkeitszufuhr genauso wie in den ersten Lebensmonaten über Milchnahrungen. Die Milch, die Ihr Junge noch erhält, trägt immer noch zu einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt bei. Zusätzliche Flüssigkeit wird dann notwendig, wenn zwei komplette Breimahlzeiten eingeführt sind und dadurch Milcheinheiten wegfallen. Sie brauchen sich also keine Sorgen um das Trinkverhalten Ihres Kleinen zu machen. Verlassen Sie sich da ganz auf Ihren Jungen, er hat ein sehr gutes Durstgefühl und holt sich was er braucht. Denn es ist genau wie Sie es beschreiben. Babys haben in diesem Alter zu Beginn der Beikosteinführung oft gar keinen (großen) Durst. Wird die Nahrung insgesamt fester, verspüren die Kleinen erst Durst und lernen diesen mehr und mehr mit Wasser oder Tee zu stillen. Wird die Milch weniger, wird auch mit der Zeit die zusätzliche Trinkmenge ansteigen. Sie könnten zwar langsam beginnen, Ihren Sohn an zusätzliches Trinken zu gewöhnen. Aber richtig notwendig ist das noch nicht. Machen Sie keinen Zwang aus dem Trinken. Das wird sich ganz bestimmt gut einspielen. Solange Ihr Sohn vergnügt ist und sein Windel gut nass und der Stuhl geformt sind, dann ist er ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Eine schöne Zeit wünscht Ihnen Doris Plath


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