Katinka78
Guten Morgen, zuerst einmal vielen Dank für Ihre Arbeit hier in diesem Forum. Ich habe eine Frage zum Ess - und Trinkverhalten meines Sohnes. Er ist 10 Monate alt. So sieht sein Plan aus: 9:00 Uhr - 9:30 Uhr Getreidebrei mit Obst 12:00 Uhr - 12:30 Uhr Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zum Nachtisch Gläschen mit Joghurt oder Quark mit Obst 17:30 Uhr - 18:00 Uhr Milch-Getreidebrei mit Obst (angerührt mit Folgemilch 2) 19:15 - 19:45 Uhr Folgemilch Nr. 2 ca. 30 - 100 ml Leider trinkt er sehr wenig. Er bekommt zu jeder Mahlzeit abgekochtes Leitungswasser angeboten aber er trinkt ausser den paar ml Milch gar nichts. Reicht das an Flüssigkeit? Reicht das an Milchprodukten? Sollte ich irgendwas ändern? Er hat unten 2 Zähne. Kann er schon Brot mit Frischkäse oder Butter bekommen? Vielen Dank für Ihre Mühe Katja
Doris Plath
Liebe Katja, herzlichen Dank für Ihre Wertschätzung! Wie sieht es in der Windel Ihres Kleinen aus? Solange Ihr Junge vergnügt ist und seine Windel gut nass und der Stuhl geformt sind, dann ist er ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Einfach weiterhin zwanglos mir positiver Unterstützung Wasser und Babytee anbieten. Wenn Ihr Schatz durstig ist wird er gerne was annehmen. Üben Sie den Blick in die Windel, diese sagt Ihnen wie es um die Flüssigkeit steht. Die Milch im Speiseplan kommt in der Tat etwas zu knapp. Neben der Portion Milchbrei (200-250 g) soll noch eine weitere Milch (200-250 ml) dabei sein. Mag Ihr Schatz denn morgens keine Milch mehr trinken? Das wäre doch ideal. Und statt Getreide-Obst-Brei gibt es dann zum Überbrücken nur etwas Obst bis zum Mittagessen. Das Obst & Getreide kommt dann am Nachmittag und der Milchbrei rutscht weiter nach hinten, wo bis jetzt die Milch steht. Wahrscheinlich reicht mittags als Nachtisch dann nur etwas Obst aus. An und für sich kann Ihr Junge in diesem Alter schon Brot mit Butter oder Fischkäse bekommen. Zum Beispiel als abendliche Brotzeit oder morgens als Frühstück. Achten Sie dann aber darauf, dass noch genügend Milch dazu getrunken wird, damit die Milchversorgung gewährleistet wird. Mein Tipp: Versuchen Sie die Mahlzeiten von den Zeiten her etwas mehr zu entzerren. Viele liebe Grüße Doris Plath
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