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Liebe Frau Klingenberg, liebe Frau Plath, mein Sohn ist 8,5 Montae alt und vor 2 Wochen habe ich abgestillt. Er bekommt morgens eine Mahlzeit Milchbrei, mittags Fleisch- / Gemüsebrei, Nachmittags Obstbrei und abends Abendbrei. Er trinkt Tee. Muß ich ihm zusätzlich noch Folgemilch geben? Wann waäre dafür der beste Zeitpunkt? Wie stelle ich seine Versorgung mit Kalzium sicher? Kann ich den morgendlichen Milchbrei auch (teilweise) mit Vollmilch anrühren oder ist er dazu zu jung? Lieben Grüße Lydia
Doris Plath
Liebe Lydia, schön, dass Sie sich an uns wenden. Wichtig ist, dass Ihr Sohn noch 400-500 ml Milch bzw. g Milchprodukt erhält, damit seine Milch- und Kalziumversorgung gewährleistet ist. Meist teilt sich das in diesem Alter auf in morgens ein-zwei Stilleinheiten oder einem Fläschchen Milch (200-250 ml), und einer Portion Milchbrei (200-250 g). Vielen Kindern reicht morgens ein Schoppen Milch aus. Diese spendet nach einer langen Nacht Flüssigkeit und Energie zugleich. Sie können in diesem Alter aber auch zweimal eine Portion Milchbrei (morgens und abends) anbieten. Wird der Stuhl fester, dann bitte auf ausreichend zusätzliche Flüssigkeiten wie Wasser oder Babytee achten. Gibt es wie in Ihrem Fall einen milchhaltigen Brei, kann das ein ganz üblicher Milchbrei (Milchbreipulver, das mit Wasser angerührt wird) sein. Oder Sie stellen aus Getreideflocken und Milch selbst einen Milch-Getreide-Brei zusammen. Kuhmilch ist zwar als Trinkmilch nicht geeignet, als Zutat bei einem Milch-Getreide-Brei ist Kuhmilch im Beikostalter jedoch möglich. Sie könnten also Getreidebreie mit einer Kuhmilch anmischen. Der Vorteil der Säuglingsnahrungen ist sicherlich, dass diese besser an die Ernährungsbedürfnisse von Babys angepasst sind als Kuhmilch. V.a. der Eiweißgehalt liegt hier niedriger. Das bedeutet weniger Belastung für die noch empfindlichen Nieren und ist vermutlich auch besser für die spätere Gewichtsentwicklung, da wissenschaftliche Untersuchungen darauf hindeuten, dass eine hohe Eiweißzufuhr im jungen Alter die Tendenz zu Übergewicht fördern könnte. Wenn sie Kuhmilch verwenden möchten, empfehlen wir für die Zubereitung von Getreidebreien deshalb eine Mischung von 50% Vollmilch (3,5% Fett) und 50% Wasser. Durch die Verdünnung der Vollmilch wird der hohe Eiweißgehalt der Kuhmilch reduziert. Dem Brei kann dann noch ein Teelöffel Rapsöl beigefügt werden. Wenn Sie eine Säuglingsmilch verwenden, können Sie sicher sein, dass diese ist in den Nährstoffen bereits an die Bedürfnisse Ihres Babys in diesem Alter angepasst ist. Gerade eine Folgemilch unterstützt die Eisenversorgung Ihres Sohnes besonders. Liebe Lydia, es wäre schön, wenn diese Informationen mehr Klarheit bringen und Sie bei Ihrer Entscheidung bekräftigen. Es grüßt Sie herzlichst Doris Plath
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