Mitglied inaktiv
Hallo, morgens, direkt nach dem aufstehen und anziehen bekommt michelle eine flasche mit ca.150-180ml 2er milch. Vormittags bekommt sie beim frühstück mit mir eine halbe scheibe vollkorntoast. mal mit lyoner, salami, streichwurst...und eine viertel banane. Mittags gibt es mal nudeln, gemüse und fleisch, oder was ich gerade so esse, mal gläschen, nachmittags obst, oder milchreis, oder zwieback mit milch und früchten. und abends vorm schlafengehen nochmals eine flasche mit 230ml 2er milch. Bei den "ESS-"mahlzeiten isst sie allerdings wie ein spatz. ein paar löffel. dann ist schluss. Sie ist jetzt 1 jahr und eine woche alt, wiegt 7800g bei einer größe von 72 cm. Der kinderarzt hat schon gesagt, dass mußte man beobachten. Meine Fragen an Sie: 1. Wie "kieg ich mehr in sie rein"? Braucht sie überhaupt mehr? Gewichtstechnisch sicherlich, aber vielleicht reicht ihr das auch...hmm Ist der speiseplan eigentlich ok? meine mutter meint immer, ich solle ihr mehr "nahrhaftes" anbieten. 2. Sind die zwei flaschen am tag noch ok? Aus der trinklerntasse trinkt sie mir die milch nicht. Und abends ist sie sehr müde und ich würde ihr dieses ritual noch gerne gönnen. Danke schonmal Steffi
Veronika Klinkenberg
Hallo Steffi, bei Ihrer Tochter handelt es sich um ein eher kleines Mädchen. Vom Gewicht her gehört sie zu den zarten Kindern, liegt aber gerade noch im Normbereich (deshalb auch die Bemerkung des Arztes). Da der Speiseplan gar nicht so schlecht aussieht und Ihre Kleine von allen wichtigen Lebensmitteln etwas bekommt, sollten Sie sich keine allzu großen Sorgen machen. Grundsätzlich braucht nicht jedes Kind gleich viel Nahrung, manche Kinder kommen mit Minimengen aus. Wichtig ist, dass Sie die Mahlzeiten nicht zum Thema werden lassen, denn die Sorge und der innere Druck („sie soll doch mehr essen“) übertragen sich und führen zum Gegenteil. Bieten Sie ein Angebot an ausgewogener Kost an, Ihre Kleine bestimmt die Menge, die sie davon isst. Sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre beim Essen. Nehmen Sie am besten die Mahlzeiten immer gemeinsam ein, denn in der Gesellschaft schmeckt es besser und Kinder übernehmen ganz selbstverständlich über kurz oder lang die Ernährungsgewohnheiten, die ihnen vorgelebt werden. Achten Sie darauf, dass Ihre Kleine nicht durch ein Spielzeug, Musik oder laufendem Fernseher abgelenkt wird. Das ist gerade bei kleinen, quirligen Mädchen wichtig, die dem Essen weniger Beachtung schenken. Vielleicht gelingt es Ihnen ja noch ein gemeinsames, früheres Abendbrot einzuschieben, damit Ihre Kleine auch zu diesem Zeitpunkt zusammen mit der Familie Appetit entwickelt. Wenn Sie Ihrem Töchterchen dieses Ritual vorerst weiter gönnen möchten, ist gegen ein Fläschchen vor dem Bettgehen nichts einzuwenden. Wichtig ist, dass anschließend die Zähnchen gereinigt werden. Ich wünsche Ihrer Kleinen eine gesunde Weiterentwicklung Veronika Klinkenberg
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