ylvabella
Guten Tag Frau Ubens! Unsere Tochter, 2 Jahre und 4 Monate, hat seit etwas über einem Monat auf einmal Angst vor vielen Sachen, denen gegenüber sie vorher sehr gelassen war. Sie fürchtet sich nun vor fast allen Tieren (außer Würmer und Schnecken), vom Marienkäfer, über Vögel, Hunde und Katzen aber auch wenn wir an einer Pferdekoppel oder Kuhweide vorbeigehen macht es ihr Angst. Sie klammert sich dann heftig an einen und möchte hochgenommen werden. Oder auch wenn sie jemanden (z.B. Papa) die Treppe herunterkommen hrt Aber auch Autos oder unbekannte Menschen machen ihr mehr Angst als vorher, wobei ich es in diesen Fällen beinahe begrüße. Ich bin mir nicht ganz sicher wann es genau angefangen hat, aber mein Mann glaubt es könnte mit einem schlechten Erlebnis mit Truthähnen Anfang September zusammenhängen. Sie war von einer Schar freilaufenden Truthähnen eingekreist worden, die dann anfingen an ihren Haaren und Kleidern zu zupfen. Es ist nichts passiert, aber es hat sie natürlich sehr erschreckt. Glauben Sie, dass dies der Auslöser sein könnte? Oder sind Phasen in denen Kinder plötzlich ängstlicher sind vielleicht ganz normal? Kann man da etwas gegensteuern? Viele Grüße, ylvabella
Liebe ylvabella, bei Ihrer Tochter werden beide Komponenten eine Rolle spielen: die Erfahrung mit den Truthähnen sowie die altersbedingte Wahrnehmung von Ängsten. Nehmen Sie es ernst und wenn Ihre Tochter ängstlich reagiert, nehmen Sie sie wie selbstverständlich auf den Arm. Versuchen Sie nicht zu beschwichtigen, in dem Sie Ihrer Tochter erklären wollen, dass der Hund doch gar nichts tut usw. Ihre Tochter muss über mehrere Monate immer wieder die Erfahrung machen, dass der Hund nur schnuppert, es o.k. ist, wenn man jemanden auf der Treppe hört ... Viele Grüße Sylvia
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