Currl
Hallo, mein Kleiner ist jetzt 11 Monate alt. Seit einigen Monaten biete ich ihm immer wieder Beikost an. Als Brei, aber seit einiger Zeit auch als Fingerfood. Leider isst er jedoch nicht wirklich viel. Sogar in der Krippe, in der er seit 3 Wochen ist, isst er mittags nicht viel, obwohl er da ja sogar andere Kinder als Vorbild hätte. Nebenbei stille ich noch, aber eigentlich wollte ich ab einem Jahr nur noch nachts und dann langsam ganz abstillen. Im Moment scheint mir das aber unmöglich, weil ja irgendwie die Kalorien ins Kind müssen und er nicht unbedingt viel Babyspeck dran hat. Zumal er sehr aktiv ist. Wenn ich ihn von der Krippe abhole, hat er aber Hunger und will nur an die Brust. Meine Frage ist jetzt also - kann es sein, dass er einfach noch nicht so weit ist für Beikost? Rein physisch ist er es ja schon, aber mental? Gibt es so etwas? Außerdem würde ich gerne wissen, ob es Sinn macht, ihm abends statt Brust ein Fläschchen Kuhmilch zu geben, damit er mal ein bisschen den Fokus von meiner Brust verliert. Viele Grüße
Ihr Kind soll ja nicht "viel", sondern ausreichend essen. Das wird er mit Sicherheit tun, wenn Sie das Stillen reduzieren oder absetzen. Da würde ich mir keine Sorgen machen. Ihr Kind wird sicher am liebsten an der Brust saugen und weniger an der Flasche. Insofern ist es Ihre Entscheidung, wie lange Sie stillen. Wenn Sie statt stillen, Beikost geben, sollten Sie dabei bleiben, auch wenn es Protest gibt. Geben Sie dann keinesfalls die Brust, sondern wiederholen Sie das Breiangebot.
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