Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Michael Radke:

Warum bricht mein 5 Monate altes Baby?

Frage: Warum bricht mein 5 Monate altes Baby?

Estelle87

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Hallo Zusammen, Ich bin wirklich ratlos und versuche es nun auf diesem Weg. Meine Tochter ist 5 1/2 Monate alt und hat seit circa 2 Wochen das Problem das sie nach dem Nachmittagsflächschchen anfängt speiartig zu erbrechen. Ich gebe ihr Bebivita PRE und bin gerade dabei langsam abzustillen. Unser Tagesablauf sieht circa so aus: 6/7 Uhr aufstehen - stillen 8/9 Uhr stillen 10/11 Uhr stillen 12/13 Uhr Mittagsbrei (ca 150-180g) 15/16 Uhr Fläschchen Bebivita PRE (150ml) 18/19 Uhr Abendbrei mit Bebivita PRE Milch angerührt (vor einer Woche eingeführt. Sie isst nach einer Woche circa 100-120g) Bis zum Nachmittagsfläschchen hat sie wie gesagt keinerlei Probleme. Circa 30 Minuten nach dem Flächschen geht es meistens los und hört auch nicht mehr auf. Auch nach dem Abendbrei geht es weiter. Habe heute mal Aptamil als Test probiert aber genau das gleiche Spiel. Sie hat bis vor 2 Wochen die pre Milch super gut vertragen. Zu den Breimalzeiten trinkt sie Wasser oder Fencheltee. Allgemein ist sie aber gut drauf und nicht kränklich. Habe nur das Gefühl sie hat Bauchweh zwischendurch. Stuhlgang ist auch normal. Manchmal täglich aber mindestens alle 2 Tage. Ich mache mir Sorgen das sie zu wenig zu sich nimmt wenn sie alles ja wieder ausbricht. Vorallem Flüssigkeit hat sie doch dann nicht genug, oder? Sorry für den Roman aber ich bin wirklich ratlos. Lieben Gruss, Estelle mit Nala (4.4.17)


Prof. Dr. med. Michael Radke

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Ihr Kind sollte mit 5 Mahlzeiten auskommen. Prüfen Sie auch die Gewichtsentwicklung, die sollte natürlich normal verlaufen. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, eine Ultraschalluntersuchung wäre zweckmäßig. Zudem ist zu klären, ob Ihr Kind ggf. eine Kuhmilchallergie hat, insbesondere, wenn es in der Familie Allergien gibt (Asthma, Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien). Wenn Ihr Kind agil ist, müssen Sie sich zunächst keine großen Sorgen machen und können die o.g. Themen mit dem Kinderarzt besprechen.


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