sammie2010
Sehr geehrte Herr Prof. Radke, mein Sohn ist jetzt 17 Monate und isst kaum was. unsere Entwicklung bisher: ich hab ihn auf Grund von Medikamenteneinnahme nicht stillen können. die Umstellung auf Gläschen mit 5 Monaten war problemlos. auch als wir dann auf feste Nahrung umgestellt haben, hat alles fast reibungslos funktioniert. er hat mit ca. 9/10 Monaten mit mir zusammen gefrühstückt und auch Mittag essen mit selber gekochtem hat sehr gut funktioniert. seit er aber mit 13 Monaten den Norovirus hatte und mehrere Tage sich ununterbrochen übergeben hat, isst er gar keine feste Nahrung mehr. alles was ich ihm gebe, spuckt er sofort wieder aus. nur sowas wie Joghurt, Früchtemus, Früchte- oder Getriederiegel, Kekse, oder aber Tomaten nimmt er an. aber das reicht doch bei weitem nicht. jetzt bin ich wieder auf die Menüs ab einem Jahr umgestiegen, damit er wenigstens bisschen Fleisch und Gemüse zu sich nimmt. auch haben wir die Flaschen in der Nacht (mit Folgemilch) auf 2 erhöht. kann diese Appetitlosigkeit von der Krankheit herrühren? bekommt ein Kind davon ein "Trauma" und verweigert praktisch das Essen? und wie kann ich es besser machen? vielen Dank im Voraus.
Von der Norovirusinfektion 4 Monate vorher ist das sicher nicht. Bekommt Ihr Kind gerade Zähne? Manchmal verweigern Kinder in dieser Zeit feste Kost. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt. Geben Sie ihm flüssige und pürierte Kost, die kann durchaus bedarfsgerecht sein. Sollte der Zustand länger anhalten und nicht am Zahnen liegen, müßte evtl. eine Speiseröhrenentzündung ausgeschlossen werden. Das wäre aber erst der letzte Schritt.
sammie2010
Ps. Trinken tut er ziemlich gut. er trinkt (tagsüber) fast ausschließlich Wasser, selten mal ne Schorle.
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