Nina677
Sehr geehrte Herren Professoren, vielen Dank, dass Sie in diesem Forum mit so wertvollen Tipps und Ratschlägen helfen! Ich habe folgende Frage an Sie (vorab kurz zum familiären Hintergrund: Mein Mann und seine Exfrau haben sich getrennt, als der gemeinsame Junge 5 Jahre alt war. Bei beiden gab es keinen neuen Partner als Grund für die Trennung. Mittlerweile haben aber beide neue Partner, mit denen sich der Junge sehr gut versteht): Die Ernährung meines Stiefsohnes beschränkt sich (mittlerweile seit 6 Jahren) auf trockene Nudeln (ab und zu mal mit etwas Rahmsoße), trockene Semmeln, Kartoffelwedges, trockenen Kuchen, ab und zu mal einen Apfel, ein paar Radieschen.... er isst kein Fleisch, keinen Fisch, kein Gemüse, er nimmt keinerlei Milchprodukte (Joghurt und Quark sind ihm zu wabbelig, Milch ist eklig, Käse stinkt - egal welcher) und keinerlei Eiweiss zu sich. Süßigkeiten dafür um so mehr. Beispielhaftes Frühstück: eine Dinkelsemmel und 4 Balisto… ich bin ja mittlerweile froh, dass er wenigstens die Dinkelsemmel isst, früher gabs nur Laugenstangen / Brezen... laut seiner Mutter bzw. dem Kinderarzt ist wohl alles in Ordnung und es sei nur eine Phase... die nun aber schon seit fast 6 Jahren andauert und auch immer schlimmer wird... sind an den Kartoffel-Wedges z. B. braune Stellen, werden sie nicht mehr gegessen... bis vor zwei Jahren hat er ab und zu mal noch einen Cheesburger gegessen, dann nur noch einen halben, mittlerweile gar keinen mehr. Dass er kein Fleisch und Fisch mag, ist ja das Eine, aber überhaupt keinerlei Milchprodukte bzw. Eiweiss das Andere... und muss es denn erst soweit bekommen, bis irgendwelche Mangelerscheinungen auftreten? Er kommt jetzt dann in die Pubertät, ich kann mir nicht vorstellen, dass diese einseitige Ernährung gesund ist... Wenn man ihn frägt, warum er all die Dinge nicht isst, argumentiert er mit "ich esse keine toten Tiere" bei Fleisch und Fisch und "schmeckt mir nicht" bei allem anderen... Er war ein Flaschenkind und hat sich die ersten Jahre aber ganz "normal" ernährt für sein Alter, das wurde dann von Jahr zu Jahr weniger, wohl ohne ersichtlichen Grund... Mein Mann sieht das ebenso wie ich, ist aber "machtlos", weil er natürlich in den 3 Tagen (Freitags bis Sonntags) bzw. Schulferein, in denen er bei uns ist, nichts oder nur bedingt etwas ausrichten kann. Seine Exfrau sieht das alles nur halb so dramatisch... Übertreibe ich? Ist es tatsächlich nur eine (dann halt lang andauernde) Phase? Als ich mit seiner Schwester schwanger war, hat er mir allerdings schon auch immer wieder gesagt, dass ich dieses und jenes essen muss, damit das Baby im Bauch gut versorgt ist, er weiss also schon, was gesundes Essen bedeutet und dass es wichtig ist... Entschuldigung für den langen Text... ich freue mich sehr auf Ihre Rückmeldung und bin sehr gespannt. Herzliche Grüße
Ihre Kritik ist berechtigt. Das Ernährungsverhalten ist Folge einer falschen Vorbildhaltung und unzureichendes Wissens über gersunde Ernährung. Man kann nur versuchen, durch Aufklärung und Information das Problem irgendwie zu lösen.Das geht sicher am besten durch Dritte. Ich empfehle eine Ernährungsberatung für den Jungen. Bei der Kindesmutter wird man wohl nicht weiterkommen.
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