Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

Beikoststart gestaltet sich schwierig

Frage: Beikoststart gestaltet sich schwierig

Sanne2014

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Hallo, mein 5 1/2 Monate alter Sohn tut sich sehr schwer mit dem Beikoststart. Ich versuche seit ca. 2 Wochen den Mittagsbrei zu füttern, aber der Babymund bleibt zu. Ab und zu geht er aus Versehen auf und dann auch etwas Brei ins Kind, aber eine „entspannte“ Ess-Situation sieht wohl anders aus. Zwischenzeitlich ging es mal ein bisschen, weil er sich selbst den Löffel in den Mund stecken wollte. Aber das Interesse galt wohl eher dem Löffel als dem Brei. Da meine Kinderärztin seit der U4 sagt, er solle ruhig Brei haben, mache ich mir nun doch etwas Gedanken. Kann es sein, dass er durch mein Essverhalten in der Schwangerschaft und Stillzeit (leider neben Gemüse auch viel Süßes) nun schon an den süßen Geschmack gewöhnt ist und den Brei schlicht nicht mag? Mein Sohn weint sehr selten und noch seltener vor Hunger, aber er will auch eh tagsüber nicht so oft trinken (über den Tag vielleicht 3 max. 4 Mal). Nach dem Breiversuch mittags bekommt er aber schon noch die Brust. Haben Sie vielleicht noch Tipps? Danke und viele Grüße, S.


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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Da hilft nur konsequentes Versuchen. Sie können ja auch einen Kartoffel-Fleisch-Brei nehmen. Es ist auch ein bisschen eine Frage der Technik, wie man die Kindermünder überlistet. Auch hier ist freundliche Konsequenz gefragt. Gruss S. Wirth


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