Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

Beikost

Frage: Beikost

Johanna81

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Sehr geehrter Herr Professor Wirth, ich habe drei Fragen an Sie: 1. Unsere inzwischen fast fünf Monate alte Tochter erhält seit circa drei Wochen mittags einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, der ihr gut schmeckt. Bisher habe ich noch keinen Saft unter den selbst gemachten Brei gerührt. Ich weiß, dass dies für die Eisenresorption empfohlen wird. Welchen Saft kann ich hierfür bei einem allergie- bzw. neurodermiitisgefährdeten Kind verwenden? Bio-Orangensaft oder besser einen Apfelsaft? 2. Kann ich jetzt schon mittags mal eine gekochte Nudel in den Brei pürieren? 3. Nächste Woche wollen wir gerne einen zweiten Brei einführen. Empfohlen wird ja der Getreide-Milch-Brei am Abend. Welches Getreide ist zum Einstieg sinnvoll? Ist es vorteilhaft den Brei bei unserem dann 5 Monate alten (allergiegefährdeten) Kind schon mit Kuhmilch anzurühren? Wenn ja, verwendet man pasteurisierte Milch mit 3,5% Fett? Alternativ könnten wir abgepumpte Muttermilch verwenden. Herzlichen Dank für Ihren Rat! Johanna


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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Ich würde keinen Saft in einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zumischen. Das schmeckt nicht und macht die Resorption nicht viel besser. Viel sympatischer finde ich die Idee mit den Nudeln, die man auch so geben kann. Für das Getreide ist normer Weizen durchaus sinnvoll, da eine späte Einführung keine allergie-verhindernde Wirkung hat, wie man jetzt weiss. Zum Anrühren kann man normale Milch nehmen, ich sehe keinen goßen Unterschied zwischen pasteurisierter (H) Milch und normaler frischer Milch. Übergangsweise geht es sicher auch noch mit Muttermilch. Gruss S. Wirth


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