Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

8 Monate - isst zu wenig!

Frage: 8 Monate - isst zu wenig!

Miss Ginny

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Sehr geehrter Prof. Wirth, meine Tochter ist 8,5 Monate und war schon immer leichtgewichtig. Sie kam mit 46cm und 2700g zur Welt und hangelt sich weiterhin an der unteren Perzentile entlang, was Größe und Gewicht angehen. Ich konnte leider nur etwa 6 Wochen stillen und das auch nicht voll. Ich hatte nie den Eindruck, dass sie Spaß an der Nahrungsaufnahme hatte. Während andere Babys grinsen und kieksen, sobald sie Brust oder Flasche sehen, hat sie wirklich nur widerwillig das Nötigste genommen. Mehr als 150mL hat sie noch nie getrunken und es war ein Kampf die Menge bis dahin zu steigern. Pünktlich zum 5. Monat führten wir Brei ein und zum ersten mal zeigte sie Spaß am Essen... aber sie isst weiterhin wenig pro Portion. 23:00 - 130mL Milch 03:00 - 130mL Milch 06:30 - 130mL Milch 10:00 - 100g Fruchtmus 12:30 - 120-150g Mittagsbrei 16:30 - 150-200g Obst-Getreide-Brei 19:30 - 150-200g Milch-Getreide-Brei Außer die Fruchtbreie koche ich alles selbst nach babygerechten Rezepten ein und versuche die geringen Mengen etwas gehaltvoller zu machen. Stückige Kost wird regelmäßig angeboten, jedoch ist sie davon sichtlich angewidert, würgt, weint und holt den gesamten Mageninhalt wieder hoch. Daher trauen wir uns auch nicht ihr Babykekse oder Zwieback anzubieten. Sie hat je 2 Zähne oben und unten, aber anscheinend kommt sie mit Stücken noch nicht zurecht. Sie hat nun 66cm und etwa 7 Kilo. Kann ich noch irgendwas tun, dass sie nicht mehr so mager bleibt? Vielen Dank für Ihre Zeit und Erfahrung. MfG


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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Sie sollten mit dem Kinderazt den Verlauf der Perzentilenkurven besprechen. Wichtig ist vor alle, ob sie im Verlauf abwiecht. Aber Sie hat zu viele Mahlzeiten, vor allem nachts. Das sollten Sie ändern. Dann werden die Tagesmengen vielleicht auch mehr. Die Gesamtmenge ist absolut ausreichend. Das Ziel sollten 5 Mahlzeiten sein und nachts keine Milch mehr. Gruss S. Wirth


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