Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

17 Monate alte Tochter - Essgewohnheiten

Frage: 17 Monate alte Tochter - Essgewohnheiten

Kamille2014

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Hallo, meine Tochter (17 Monate) ist relativ dünn für ihr Alter. Sie ist ca 85cm gross und wiegt nur ca. 10,8 kg. Phasenweise isst sie für ihre Verhältnisse gut, aber meistens ist sie extrem wählerisch. Im Grunde mag sie hauptsächlich Fleisch (meistens Geflügel) oder Nudel. Brot isst sie kaum, wenn dann nur Brezel. Gemüse mag sie kaum. Im Grunde ist sie auch wenig interessiert am Essen und gar nicht neugierig. Neue Sachen mag sie gar nicht erst probieren - es sei denn es ist Fleisch. Ich habe schon versucht alles mögliche ihr anzubieten, aber meistens ohne Erfolg. Aktiv probiert sie nicht, und wenn ich versuche sie zu füttern, dann kneift sie ihren Mund zusammen und dreht sich weg. "Bestrafen" in dem man sie "hungern" lässt (also abräumen, wenn sie nichts isst oder so), finde ich ganz schrecklich - habe es aber auch mal probiert, aber das hat sie nicht wirklich interssiert. Sie zeigt selten, dass sie mal hunger hat. Wie kann ich ihr die Lust am Essen beibringen ? Ich finde es so schade, dass sie so keinen Spass am Essen hat :-(. Dann habe ich noch eine 2. Frage: wenn unsere Tochter, dann mal was isst, also z.B. Nudeln, dann schlingt sie eigentlich nur alles schnell runter ohne zu kauen. Als ob man ihr das Essen wegnehmen würde. Wie kann ich sie dazubringen, etwas langsamer zu essen. Einzelne Nüdelchen möchte ich ungern ihr hinlegen, damit sie lernt auch mit Gabel oder Löffel zu essen. Haben sie irgendwelche Tipps für mich??? Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Mühe!


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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Leider kann man jemandem Lust egal woran nicht beibringen. Man kann allerdings Vorbild sein, weil Kinder durch Nachahmen lernen. Seien Sie also konsequent in Ihrer Essenskultur und zeigen Sie, wie es richtig geht, auch das Kauen. vielleicht braucht sie noch etwas; zumindest wenn sie älter wird, ist mit einer Besserung zu rechnen. Wichtig ist, dass Sie sich gemeinsam in der Familie angemessen (auch nicht zu viel) Zeit dafür nehmen. Gruss S. Wirth


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