Mitglied inaktiv
Hallo, der Stand ist momentan der, dass mein Sohn letzte Woche nach einer kurzen Begleitung von mir in die Gruppe immer ca. 2 Stunden alleine da war. Wenn ich kam, war er meist weinerlich, da die Kinder dort sich selbst überlassen sind und er sicher den Gruppendruck spürt. Ich bin dann den Rest der Zeit da geblieben, er hat auch gerne dort noch gespielt und wollte am nächsten Morgen auch gerne wieder hin. Hat allerdings keine Bindung an irgendeinen Betreuer, da diese oft wechseln (Krankheit). Heute morgen musste ich mich dann sofort verabschieden, er hat geweint auch eine ganze Weile (war vor der Tür). Als er mich dann gesehen hat, durfte ich keinen Meter mehr von ihm weichen. Hab ihn dann nach einer Stunde nach Hause genommen. Ich weiss nicht, ob und wie ich weiter machen soll. Sollte ich das Weinen zu Beginn tolerieren und gehen und erwarten, dass er sich im "Spiel vergisst". Oder alles abbrechen, dann hat er auch ein Misserfolgserleben und will mit 3 nicht in Kiga gehen?? Danke!
Stichwort: Fremdbetreuung Hallo, das angebliche Misserfolgserlebnis des Kindes wird gerne von pädagogischer Seite ins Feld geführt, wenn Mütter dem Wunsch ihrer Kinder nachgeben, wieder mit nach Hause zu gehen. Es liegt ungefähr auf derselben Schiene wie das Machtargument, das Kind bestimme über seine Mutter. Beides ist aber falsch. Das Kind hat das Erfolgserlebnis, dass seinem noch bestehenden Bindungswunsch die angemessene Reaktion der Hauptbezugsperson folgt. Das bestärkt das Kind in seinem Selbstbewusstsein. Die vom Kind erlebt Macht bezieht sich darauf, dass es seine Mutter zu seinem eigenen Schutz veranlassen kann und von ihr nicht im Stich gelassen wird. soviel Macht über seine Eltern sollte jedem Kind zugebilligt werden. Beides, der Erfolg und die Macht stärken das Kind nachhaltig und sorgen dafür, dass nach geraumer Zeit die Ablösung -dann unter besseren Bedingungen- reibungslos abläuft. Viele, viele Rückmeldungen allein hier im Forum bestätigen diese Auffassung. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Frau Henkes, herzlichen Dank für die Möglichkeit, Ihnen auf diesem Weg eine Frage zu stellen. Mein Sohn wird im Januar 3 Jahre alt. Seit etwas über einem Jahr besucht er die Krippe. Im jährlichen Entwicklungsgespräch wurde uns kürzlich mitgeteilt, dass unser Sohn keine Empathiefähigkeit zeige, sich nicht in andere hineinver ...
Guten Tag Frau Henkes, ich bin Mutter von 2 Kindern. Seit der Geburt meiner ersten Tochter bin ich nicht mehr erwerbstätig. Anfangs wollte ich das Mutterdasein nur testen und dachte, früher oder später kehre ich in meinen Beruf zurück. Mittlerweile bin ich schon 4 1/2 Jahre Hausfrau / Mutter und muss feststellen, dass das genau das richtige für ...
Guten Tag Frau Henkes, Bei uns gibt es eine Spielgruppe für Kinder ab 2 Jahren. Dort werden die Kinder hingebracht, verabschiedet und können bis zu 3 Stunden bleiben. Eine Eingewöhnung gibt es nicht. Man kann erst mal dabei bleiben aber die "Eingewöhnung" wird von den Damen nicht geführt. Diese Damen sind keine Pädagogen oder ähnliches. Ich gla ...
Guten Abend Frau Henkes, unser Sohn ist jetzt 4 Jahre alt und war motorisch von Anfang an laut Kinderarzt und Hebamme seinem Alter voraus. Er lief mit 10 Monaten und mittlerweile ist klettern sein großes Hobby. Wir haben ein Klettergerüst zu Hause und er geht mit seinem Papa öfters in die Kletterhalle. Auf Grund einer Polypen- und Mandel-OP mit ...
Liebe Frau Henkes, Beim rumgooglen bin ich auf einen älteren Artikels ihres Kollegen gestoßen. https://www.rund-ums-baby.de/experten-forum/entwicklung-von-babys-und-kindern/starker-wille__529226 Ich verstehe den Inhalt, bin aber auch so erschrocken darüber. Ist denn das Schicksal solcher Babys schon so vorprogrammiert? ...
Hallo Frau Henkes, Ich mache mir Sorgen um die Entwicklung meines 5 Jährigen Sohnes. Er ist an sich ein sehr aufgeschlossenes und Energie geladenes Kind. Gleichzeitig sensibel und feinfühlig. Auffällig ist, dass er versucht alle zu umschmeicheln mit Liebesbekundungen, so als würde er Angst haben, dass er sonst nicht gemocht werden würde. Seit J ...
Liebe Frau Henkes, mich beschäftigt die Frage, bis zu welchem Alter ein Kind (in diesem Fall meine Tochter) ihren Vater für die gesunde psychische und seelische Entwicklung benötigt. Meine Tochter ist 2 Jahre alt und die Beziehung zwischen mir und meinem Mann war schon vor der Geburt sehr schwierig. Er ist leider sehr narzisstisch veranlagt ...
Hallo Frau Henkes, am 18.03.25 kamen meine Zwillinge per Kaiserschnitt zur Welt (voraussichtlicher Geburtstermin war der 21.04.25). Bei meiner Tochter ist mir aufgefallen, dass wenn Sie ihren Kopf rechts liegen hat und ich spreche sie von der linken Seite an und berühre Sie an Ihrem Arm, Bein oder Gesicht das Sie darauf gar nicht reagiert. K ...
Hallo! Mein Sohn ist 6 Jahre alt und kommt ab September in die Schule. Ich mache mir nun Gedanken, da er zwar schon immer sehr anhänglich war, jetzt aber das ganze verstärkt ist. Er will ständig bei mir sein, ist sehr ängstlich, traut sich kaum etwas zu und derzeit oft sehr traurig wegen vielen Kleinigkeiten. Eine kleine Unstimmigkeit wirft ihn so ...
Guten Tag Frau Henkes, mich treibt mal wieder die Entwicklung unseres Sohnes (5 Jahre) um,da sein momentanes Verhalten etwas herausfordernd ist und ich auch von der Erzieherin angesprochen wurde, dass er sich in den letzten Wochen anders verhält. Das Gespräch steht noch aus, was Konkretes weiß ich daher im Moment nicht. Zu Hause fällt auf, das ...
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird