Melli1981
S. g. Dr. Posth, mein 2.Sohn ist nun 8 Monate+wir erziehen auch ihn im Sinne dieses Forums.Nur ist mir schon öfter bewusst geworden, dass ich mir für ihn viel weniger bewusst Zeit nehmen bzw. ihm Aufmerksamkeit schenken kann wie damals meinem 1.Sohn in der Babyzeit.Mir fällt das besonders auf wenn meine Freundin mit ihrem Baby (ihr erstes Kind) zu Besuch kommt.Also ich begleite ihn immer in den Schlaf,auf dem Arm,er schläft im Beistellbett,stille ihn+trag ihn viel+wir lassen ihn nie schreien.Aber ich habe wenig Zeit mich so richtig intensiv mit ihm zu beschäftigen,ich mach eher alles so nebenbei mit ihm,da mein Großer ja auch noch daheim ist+dann spielen+reden möchte.Würde gern mehr bewusste Zeit mit ihm verbringen,aber das lässt sich selten einrichten.Auch lässt sichs nicht vermeiden dass er mitbekommt wenn wir mal ärgerlich mit dem Großen sind.Trotzdem ist er ein ausgeglichenes zufriedenes Baby.Wirkt sich die wenigere direkte Beschäftigung mit ihm auf ihn bzw.die Bindung aus?Danke!!
Stichwort: Geschwister Hallo, das ist natürlich völlig richtig, was Sie sagen. Aber die Natur lässt noch einmal keine andere Möglichkeit zu. Und wenn man im Einzelfall dann doch zwei oder drei Kinder gleichzeitig bekommt, ist das Problem eher größer als kleiner. Dagegen zu halten sind zwei wichtige Gesichtspunkte. Erstens befindet sich das erste Kind in der Phase der Loslösung, wernn das zweite Kind kommt, und ist damit stark sehr auch dem Vater zugewandt, von dem es sich alles das holen kann, was im Moment von der Mutter nicht bekommt. Und zweitens hängt die Bindungssicherheit keineswegs nur von der Quantität ab, die sich zwischen Mutter und Kind ergibt, sondern auch ganz stark von der Qualität, wobei sich fehlende Quantität durch vermehrte Qualität ausgleichen lässt. Der Rest ist unausweichliche Geschwisterrivalität, zu der es inzwischen viele Untersuchungen gibt. Aber diese Dynamik ist naturgegeben, und sie ist ebenso fruchtbar wie sie auch konfliktträchtig. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Mein Sohn ist ein absolutes Wunschkind und ich wusste von Anfang an um die Wichtigkeit sich feinfühlig und voller Liebe mit ihm zu beschäftigen und prompt auf seine Bedürfnisse einzugehen, um eine sichere Bindung aufbauen zu können. Leider entwickelte ich nach einer sehr schwierigen Geburt, bei der ich fast verstorben wäre, auch noch eine postnat ...
Sehr geehrte Frau Henkes, ich mache mir Sorgen um die Bindung zwischen meiner 10 Monate alten Tochter und mir. Schon im Krankenhaus hat meine Tochter mit mir keinen Blickkontakt aufgenommen, dafür aber mit dem Papa, der sie anfangs allein mit dem Fläschen fütterte, da ich Stillprobleme hatte. Noch lange Zeit danach hat sie nur den Papa ange ...
Guten Tag, momentan befindet sich meine Tochter (21. Monate) in der Eingewöhnung (Berliner Modell). Die ersten beiden Tage hat sie sich quasi direkt auf die Erzieherinnen eingelassen und eine Stunde gespielt+ sich nicht für mich interessiert (auch nicht wirklich geschaut); am Ende konnte ich sie zumindest ohne Protest nehmen und gehen. Am d ...
Liebe Frau Henkes, ich betreue mein Baby aktuell in Elternzeit zuhause, muss aber für 2 Monate wieder Vollzeit arbeiten gehen, wenn unsere Tochter 1 Jahr alt wird. In diesen 2 Monaten übernimmt mein Mann die Betreuung zuhause(er ist derzeit voll berufstätig, aber kümmert sich sonst viel um unsere Tochter) und danach nehme ich wieder Elternzeit. We ...
Guten Tag, ich hatte eine schwere Schwangerschaft, viele fachzentren immer wieder die Aussage alles sei topp obwohl ich spürte dass es das nicht ist. Letztlich kam meine Tochter /unterversorgt zur welt. Es war eine schwere Zeit und es gibt keine einzige schöner Erinnerung für mich an diese Zeit… nach der geburt gings ähnlich weiter die ...
Sehr geehrte Frau Henkes, seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Verhalten unserer Tochter (15 Monate) sehr und bevor ich mich mit weiterer Google Recherche verrückt mache, wollte ich Ihnen gerne meine Beobachtungen schildern: Sie war schon immer sehr umgänglich mit fremden Personen und "pflegeleicht". Allerdings frage ich mich mittlerwe ...
Guten Morgen, ich hatte bereits immer mal wieder die Angst, dass meine Tochter eine unsichere-vermeidende Bindung hat. Ich habe sie zwar nie schreien lassen, sie schläft bei uns im Zimmer und natürlich auch immer alle Bedürfnisse gestillt, aber ich weiß, dass sie oft auch mehr Aufmerksamkeit beim Spielen hätte bekommen müssen (wobei ich mich na ...
Guten Tag Frau Henkes, meine Tochter ist 2 Jahre 3 Monate alt. Ich habe eine Hochzeitseinladung einer guten Freundin bekommen für nächsten März. Die Hochzeit wäre allerdings im Ausland und würde sehr lange Langstreckenflüge involvieren. Die Reise würde (inklusive Reisezeit) etwa 7 Tage dauern. Einer so anstrengenden Reise will ich meine Tochte ...
Guten Morgen Frau Henkes, unser Sohn, 4.5 Monate alt, lächelt mich und seinen Papa gerne an (beim aufwachen, Wiedersehen und beim Scherzen sowieso). Der Kinderarzt sagt er sei lebensfroh, topfit und schön entwickelt. Er lässt sich, wenn er doch mal weint (was tagsüber nicht so häufig vorkommt; kurz nach dem Einschlafen hat er das kurz 1-2 mal un ...
Unsicher-vermeidende Bindung oder sichere Bindung Mein Sohn ist 8 Monate alt. Wenn ich ihn auf dem Arm habe dreht er sich immer von mir und dem Papa weg. Er schaut gerne was seine große Schwester ( 4 Jahre) macht. Auch bei Schmerzen drückt er sich weg und dreht sich auf dem Arm weg. Er hatte ab 5 Monaten bereits etwas gefremdelt bei Großeltern/Freu ...
Die letzten 10 Beiträge
- Vorbereitung auf Schule
- Schwierige Phase
- Kind ist oft wütend und fühlt sich immer gleich persönlich angegriffen
- Kind fehlt Motivation
- Kind verändert - wegen Schnullerentzug?
- panische Angst vor Männern
- 6-jährige findet kein Anschluss
- Kleinkind ruft nachts Mama, Abstillen
- 5-jähriger wird einfach nicht trocken - und darüber mittlerweile aggressiv
- Verabschiedung bei „wichtigem Termin“