Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn ist grade 3 geworden und steckt seit 2 - 3 Monaten mitten in de Trotzphase. Seit dieser Zeit hat auch sein Spaß an den Mutter-Kind-Gruppen nachgelassen. Seit 2 Jahren gehen wir in einen Mini-Club, wo wir inzwischen alle sehr gut kennen, und wo er bisher auch gerne hinging. Weil er da so viel Spaß hatte, habe ich vor 1 Jahr auch noch mit Musikgarten und vor einem halben Jahr mit Kinderturnen angefangen. Liegt es nun daran, dass es ihm einfach zu viel wurde, oder daran, dass er momentan sowieso zu allem nein sagt? Jedenfalls, vor ein paar Wochen ging es damit los, dass er immer häufiger bei einzelnen Spielen/Liedern nicht mitmachen wollte. Und inzwischen will er gar nicht mehr hin, und sobald wir da sind, will er wieder nach Hause. Momentan gehe ich deshalb gar nicht mehr hin. MEIN Gefühl ist, dass er grade große Schwierigkeiten hat, sich irgendwelchen Regeln und Strukturen unter zu ordnen (auch zu Hause will er alle 2 Minuten das Gegenteil von dem, was er vorher wollte, aber auf keinen Fall will er das, was Mami will.) Außerdem möchte er seine Mama ganz für sich alleine, die möglichst 24 Stunden am Tag Alleinunterhalter spielen soll. Ich bin nun nicht sicher, wie ich mich weiter verhalten soll (zumal er im September in den KiGa gehen soll). Soll ich versuchen, ihn wieder zur Teilnahme zu überreden, oder das ganze bleiben lassen (in der Hoffnung, dass er sich bis September wieder beruhigt hat)? Anke
Liebe Anke, wenn ich höre, was Sie alles mit Ihrem Sohn unternehmen, beschleicht auch mich das Gefühl, daß es ihm etwas zuviel geworden ist. Seine Trotzerscheinungen und Selbstbehauptungsbedürfnisse erschweren zusätzlich die geforderte Einstellung auf die sozialen Belange. Wahrscheinlich haben Sie Recht und bereiten jetzt in Ruhe die Aufnahme in den Ki-ga im September vor. Viele Grüße
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