Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Weinen

Frage: Weinen

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Herr Dr. Posth, Lukas hat in ein paar Wochen seinen 3.GTag und ist meiner Ansicht nach in einer erschwerten Losloesungsphase. Hat aber die letzten Wochen grosse Fortschritte gemacht. Laesst sich gerne von Papa zu Bett bringen, wenn er nicht total uebermuedet ist. So hat er gleichzeitig auch damit angefangen mir Widerworte zu geben, wo er mir doch immer so gerne geholfen hatte. Jetzt heisst es immer mehr "nein, Mama macht das". Er benutzt aber noch nicht das "ich" sagt aber "guter Junge" wenn er etwas erledigt hat.(Den Ausspruch muss er von Oma haben, ich beziehe Lob wie Tadel auf die Tat und nicht ihn als Person) Er sagt oft wenn jemand traurig ist oder boese. In seinem Trotzverhalten liegt er bei ihrer Skala eher auf ner 3-4. ABER mit dieser Entwicklung ist auch genkommen, dass er jetzt oft etwas weinend verlangt. Heul"Will Brot haben"heul. Ist das nur eine Phase? Ich erinnere ihn an seine schoene Stimme und hoffe es hoert auf irgendwann. Ist seine Entw. altersgerecht? LG Ani


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, erschwerte Loslösungen haben ihr Ursache. Fast immer ist es der kaum verfügbare oder regelrecht desinteressierte Vater, der sie in Gang setzt. Rückbindende Mütter sind die zweithäufigste Ursache. Wenn sich Ihr Sohn jetzt aber vom Vater ins Bett bringen lässt, dann scheint die Loslösung trotzdem in Gang gekommen zu sein. Offenbar gibt es auch noch ein Sprachentwicklungsproblem bei Ihrem Sohn, denn "ich" müsste er längst sagen können. Wie ist die Bildung seiner Sätze? Noch sehr "babysprachenhaft"? Das quengelnde Weinen wiederum ist Ausdruck einer regressiven Entwicklung im Rahmen der erschwerten Loslösung. Alles würde sich sehr bald ändern, wenn die Loslösung besser voran käme. Fortschritte in der Loslösung und der Gewinn an Selbstständigkeit sichern nötigen Entwicklungsschritte. Vielleicht muss ja einfach nur der Vater mehr mir seinem Sohn unternehmen. Wegen der Sprache bitte zur U7a gehen! Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo Dr. Posth. Unser Sohn, 21 M., ist seit 4 Wochen in der Krippeneingewöhnung. Er ist ein sehr kontaktfreudiges, interagierendes Kind. Hatte als Baby keine Fremdelphase, war aber mit 15-18 M. sehr Mama-anhänglich. Wir haben vorher einzelne Schnupperstunden wahrgenommen und alle haben keine großen Probleme erwartet. Anfangs war es auch so. Am 4 ...

Hallo,  unser Baby ist aktuell 11 Wochen alt. Sie kam knapp zwei Wochen zu früh - aber spontan und natürlich. Die Geburt ging zügig und zum Schluss wurde mittels Dammschnitt nachgeholfen da die Nabelschnur blöd lag. Anschließend bei mir auf die Brust und nach einer dreiviertel Stunde nähen haben wir das erste Mal gestillt. Das klappte gleich su ...

Sehr geehrte Frau Henkes, ich hoffe, dass es Ihnen gut geht. Ich möchte mich an Sie wenden, um Unterstützung für eine Herausforderung zu suchen, die mir sehr am Herzen liegt. Es geht um meine Tochter, die nun das Alter von 12 Monaten erreicht hat und fleißig das Krabbeln erforscht. Seit ihrer Geburt spüre ich, dass sie vielleicht etwas mehr ...

Hallo, Der Vater unserer Tochter und ich leben getrennt seit unsere Tochter 7 Monate alt ist, heute ist sie 16 Monate alt. Zu Beginn hat er sie nach der Trennung besucht, seit etwa fünf Monaten nimmt er sie mit zu sich. Am Anfang hat das gut geklappt, mittlerweile weint und schreit sie ganz arg, wenn er sie abholen mag, bei anderen schreit sie ...

Hallo Frau Henkes, mein Baby/Kind 1 Jahr ist von Anfang an sehr schwierig. Es schreit sehr viel und benötigt viel Aufmerksamkeit. Wir haben uns Hilfe bei einer Osteopatin, Schreiberater und Kinderärztin geholt. Doch leider konnte mir noch keiner von den drei Organisationen helfen.  Mein Junge weint sobald ich mich wenige cm im Raum von ih ...

Sehr geehrte Frau Henkes, haben Sie vielen Dank für Ihre Arbeit in diesem Forum.   Kürzlich wurde unsere 10 Monate alte Tochter beim Kinderarzt geimpft. Leider wird es dort abgelehnt, das Kind beim impfen auf dem Schoß zu halten oder anderweitig abzulenken, sodass es immer im liegen fixiert wird für die Impfung, was mir absolut nicht gefä ...

Guten Tag Frau Henkes, uns bereitet das Verhalten unseres Sohnes (27 Monate) Sorgen. Er ist sehr sensibel – sowohl in Bezug auf Sinneswahrnehmungen als auch im zwischenmenschlichen Bereich. Es beschäftigt ihn oft stark und lange, wenn er andere Kinder weinen sieht. Früher hat er schnell die Gefühle übernommen und in so einem Fall mitgeweint, nu ...

Guten Tag Frau Henkes!   Unsere kleine Tochter (im Mai 3) hat sehr starke Trennungsangst entwickelt. Hintergrund: ** Dez. 24 Gebut der kleinen Schwester ** Feb. 25 Umzug in andere Gemeinde In der ersten Zeit nach dem Umzug war gar nichts. Seit ungefähr einer Woche sieht es wie folgt aus: Die kleine weint immer wenn mein Mann zur ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  ich würde mich über Ihre Einschätzung zu einem Vorfall, der zwar schon eine Weile zurückliegt, aber mich beschäftigt, freuen:  Aufgrund eines Ereignisses in meinem Umfeld musste ich kürzlich heftig weinen, insgesamt weit über eine Stunde. Ich hatte mich dafür auf der Toilette eingeschlossen, während der Opa im Nebenz ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  Unser Sohn (21 Monate) besucht seit dem 01.10.2024 eine Kleinkindergruppe mit 7 Kindern und 2 Erzieherinnen ( Mo bis Do 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Nach einer etwas durchwachsenen Eingewöhnung und einer krankheitsbedingten Unterbrechung von 3 Wochen im November 2024 geht er seither regelmäßig.  An sich geht er gerne hin,  ...