wellensittich
Hallo, ich hab eine Tochter (8 1/2 M.) mit der ich bisher schon mehrmals im Krankenhaus war da sie zuwenig getrunken hat u. irgendwann eine Magensonde bekam.Unser letzter Krankenhausaufenthalt war 6 Wo. lang u. wir sind zum Glück ohne Magensonde.Das Essengeben bei meiner Tochter ist nicht so einfach u. das machen nur ich und hin und wieder der Papa.Meine Mutter und auch meine Schwester bringen das manchmal so rüber als würden sie mich für "unfähig" halten und würden auch so gerne ihr mal was zum Essen geben.Sie verstehen die Problematik irgendwie nicht.Es ist auch nicht so leicht mit meiner Tochter auswärst z.B. in einem Restaurant zu Essen da sie leicht abgelenkt ist.Meine Familie meint es immer irgendwie besser zu wissen.Meine Mutter möchte gerne dass meine Kleine mal bei ihr schläft.Aber irgendwie kann ich das noch nicht.ch habe nicht das Gefühl dass sie das genauso machen würde mit dem Zu-Bett-Gehen wie ich.Komme mir so vor als wäre ich in ihren Augen nicht die Mutter
Hallo, auf jeden Fall braucht man seine Familie, um mit seinem Kind und der Erziehungsaufgabe unabhängiger zu sein. Aber die große Stunde der Familie kommt eigentlich erst im 2. Lebenjahr. Im 1. Lebensjahr ist die Mutter-Kind-Bindung (Dyade) noch so stark, dass die Säuglinge bei nicht völlig vertrauten Personen fremdeln und sich von diesen weder wickeln noch füttern lassen oder eben nur unter Protest. Wenn also eine Großmutter unproblematischen Kontakt zu ihrem Enkelkind aufbauen möchte, dann muss sie das in schöner Regelmäßigkeit tun und sich mit der Mutter des Kindes auch abstimmen. Dazu gehört, dass sie die natürliche Autorität der Mutter anerkennt und sich so wenig wie möglich einmischt. Die Spannungen, die sonst entstehen, fühlt auch der Säugling und reagiert dementsprechend. Die Großmutter sollte wissen, dass sie ihre Chance als Mutter gehabt hat und dass jetzt die nächste Generation dran ist. Das dürfen Sie genauso -möglichst ohne Streit- vertreten. Viele Grüße
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