MKAH
Guten Morgen Herr Dr. Posth, Tochter jetzt 4,5 Jahre alt, ruhig u.schüchtern.Mit knapp 3 in den Kiga.Eingewöhnung im Nachhinein gesehen nicht sanft.Habe Erzieherinnen leider vertraut,als sie mir sagten Kin habe nicht geweint,als ich wegging.Die Ablösung verlaufe gut.Sie schaut sich alles alleine interessiert an,spielt nicht.Ich Nachhinein würde ich sagen,daß sie innerlich gelitten hat. Seit ein paar Wochen,ca.2xd.Woche,weint sie,wenn mein Mann sich von ihr verabschiedet u.sagt,sie solle bei ihm bleiben.Er fährt aber,weil er zur Arbeit muß.Laut Erzieherin weint sie noch ca.5 Min.nachdem er weg ist.Läßt sich trösten.Solle mir keine Sorgen machen, da sie sich kurze Zeit später verhält als sei nichts gewessen u.auch mit Appetit ißt.Ist das Trennungsangst? Dachte immer daß ist Schüchternheit.Haben wir nochmal das Recht auf sanfte Ablösung? E.meint,es sei nicht erforderlich.Die Meinung von Ihnen ist mir sehr wichtig! Vielen Dank!
Hallo, doch, das sind schon Zeichen der Trennungsangst. Das Problem mit der Trennungsangst ist, dass sie nach außen bis zu einem gewissen Grad unterdrückt werden kann (verdrängt, abgespalten), wenn es die Umstände erfordern. Das Kind ist von Natur aus auf Anpassung vorbereitet, aber dafür müssen mögliche seelische Schäden in Kauf genommen werden. Diese Gefährdungen oder schon Schäden kommen dann sehr bald in gewohnten Zusammenhängen wie z.B. zu Hause oder bei Besuchen andere Leute zutage. Zu Hause wechseln sich regressiv ängstliche Reaktionen mit aggressiven Ausbrüchen ab. Draußen wirken die Kinder zurückhaltend, besorgt, irgendwie nicht richtig offen. Außerdem kehrt die Angst fasr immer zurück in späteren ähnlich gelagerten Situationen. die erste in die Schulphobie, dann die beginnende Sozialangst, noch später das schwere Heimweh usw. Diese Probleme hat dann keine Erzieherin mehr und sie erfährt es meistens auch nicht, was aus dem Kind dann geworden ist. Ein Recht auf sanfte Ablösung gibt es leider nicht. Außer sie bemühen allgemein ethisch-moralische Grundsätze. Aber wer beachtet schon solche Grundsätze bei Kindern? Das System, das in unserem Land gerade hochgezogen wird, muss solche Überlegungen an den Rand drängen. So müssen alle Eltern für ihre Kinder kämpfen. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Liebe Frau Henkes, unser Sohn ist 2 Jahre und 10 Monate alt. Eigentlich war er immer sehr unabhängig und fand alles und andere viel interessanter als uns Eltern. Er ist im Geschäft immer weggelaufen, um etwas zu erkunden ohne nach uns zu schauen. Seit einigen Monaten wird er zunehmend anhänglich, will nur an der Hand gehen und weint, wenn Mama ...
Sehr geehrte Frau Henkes, ich hätte Fragen zu vier kleineren Problemen, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben. Mein Sohn ist aktuell 14,5 Monate. Er ist knapp über 3 Wochen zu früh geboren, war sehr klein und leicht, hat mit ca. 3 Monaten eine sehr anstrengend Schreiphase gehabt und weiterhin Probleme vor allem mit dem einschlafen. Ich bin ...
Guten Morgen, unsere Tochter ist jetzt knapp 22 Monate alt. Seit ca. 3 Wochen haben wir jedoch das 2 Probleme. Es ist eigentlich nichts passiert was das erklären könnte...Zum einen hat sie plötzlich wieder enorme Trennungsängste entwickelt...wenn ich irgendwohin gehe fängt sie sofort an zu schreien. Tagsüber ist's okay wenn sie beim Papa ode ...
Guten Tag Frau Henkes! Unsere kleine Tochter (im Mai 3) hat sehr starke Trennungsangst entwickelt. Hintergrund: ** Dez. 24 Gebut der kleinen Schwester ** Feb. 25 Umzug in andere Gemeinde In der ersten Zeit nach dem Umzug war gar nichts. Seit ungefähr einer Woche sieht es wie folgt aus: Die kleine weint immer wenn mein Mann zur ...
Seher geehrte Frau Henkes, kurz vor ihrem 3. Geburtstag, startete die Eingewöhnung unsrer Tochter im Kindergarten. Sie wurde vorher nie fremdbetreut, war aber keineswegs ängstlich anderen gegenüber und freute sich immer über den Kontakt zu anderen Kindern. Die Eingewöhnung brachen wir allerdings ab, nachdem unsere Tochter nach der 3. Trennung s ...
Guten Tag Frau Henkes, Ich bin langsam am verzweifeln.. Es geht um meine 2 jährige Tochter. Ich bin von Geburt an ihre engste bezugsperson. Ihr papa hat sich auch von anfang an mit ihr beschäftigt und überall mit eingebracht. Auch die Oma kam regelmäßig. Aber trotzdem gibt es folgende Probleme, meine tochter ist so extrem fixiert auf mich, das ...
Liebe Frau Henkes, Meine aufgeweckte, anhängliche Tochter ist aktuell knapp 5 Monate alt und wird bislang fast gleichermaßen von mir und ihrem Vater betreut. Seit ein paar Wochen reagiert sie immer stärker darauf, wenn ich mal 2 Stunden bspw. zur Rückbildungsgymnastik weg bin oder wenn sie müde ist auch wenn ich in einem anderen Raum bin. Nacht ...
Guten Abend Frau Henkes, ich habe eben gesehen, dass heute bereits eine Frage zum Thema Eingewöhnung gestellt wurde, dennoch ist unser Fall etwas anders, weshalb ich hoffe, dass Sie auch mir Ihre Einschätzung mitteilen können. Mein Sohn ist 1,5 Jahre alt (bzw. knapp 20 Monate alt) und befindet sich seit 06.10. in der Eingewöhnung. Von Anfang ...
Hallo Frau Henkes, erst einmal vielen Dank für diese tolle Arbeit, die sie hier leisten. In der heutigen Zeit wird man leider immer mehr verunsichert und als Eltern wird einem oft das Gefühl gegeben alles falsch zu machen. In diesen ganzen Zweifeln, die man hat, ist es wunderbar, dass man hier oftmals etwas Sicherheit bekommt und seine Zweifel ...
Hallo Frau Henkes, meine Tochter (4,5 Jahre) zeigt seit etwa 5 Wochen morgens bei der Verabschiedung im Kindergarten sehr anhängliches Verhalten. Sie weint, äußert immer wieder, dass sie nach Hause will oder ich da bleiben soll.Dieses Verhalten fängt meistens schon zu Hause an. Teilweise bereits abends vor dem Einschlafen. Sie steigert sich ric ...
Die letzten 10 Beiträge
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung