khaki
Guten Tag Dr. Posth, unser Sohn ist 26 Mo. alt. Meine Familie wohnt weit weg, so dass wir nur alle paar Monate einen persönlichen Kontakt haben. Wir telefonieren aber häufig. Im Sommer habe ich mit meinem Sohn 3 Wochen bei meiner Familie verbracht, anschließend ist er dort 2 Wochen ohne mich geblieben. Vor kurzem war er fast 3 Wochen da. So wie auch beim ersten Mal, hat es problemlos geklappt, er war fröhlich und zufrieden, schlief gut. Beim ersten Mal hat er mich einige wenige Male erwähnt, zuletzt lediglich 1x! Und das macht mich nachdenklich! Unser Sohn ist zwar sehr aufgeschlossen, geht auf Menschen angstfrei zu... Zu Hause ist er aber ganz das Mamakind, er lässt er mich nicht aus den Augen, sucht stets meine Nähe. Wieso vermisste er mich bei der Trennung nicht? Ist es „normal“? Man sagt doch, eine Mutter-Kind-Beziehung ist was tiefes, unersetzliches... Oder doch: Aus den Augen, aus dem Sinn? Vielen Dank!
Hallo, aus den Augen ja, aber nicht aus dem Sinn. Denn Sie und der Vater sind als die wichtigsten Bezugspersonen fest im Gehirn Ihres Sohnes verankert. Das nennt mann neurophysiologisch "repräsentiert". Mit anderen Worten, so wie man ja auch die Bilder von seinem Zuhause fest in seinem Gehirn eingespeichert hat, aber nicht permanent daran denkt, so sind auch die Eltern fester Bestandteil der Denkstruktur des Kindes. Aber weil sie so sicher im Gedächtnis "repräsentiert" sind, braucht ein Kind nicht ständig nach ihnen zu fragen. Das viele Neue und Interessante überwiegt und "füttert" das Gehirn übermäßig, und nur wenn emotionale Einbrüche stattfinden, Angst aufkommt, oder Trauer entsteht, dann sind auf einmal die Eltern im Kopf und das Kind sehnt sich nach ihnen. Aber wenn alles gut geht, dann müssen Die Eltern eben eine Zeitlang zurückstehen. Viele Grüße
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