Polly80
Guten Morgen, eine Frage die mir zur Zeit emotional sehr zu schaffen macht. Unser 13 Monate alter Sohn wird seit Anfang Januar in der Krippe betreut. Eine Oma haben wir leider nicht am Ort und auch wir können uns gegen gesellschaftliche Anforderungen nicht wehren, wir müssen also zur Arbeit. Es fühlt sich falsch an ... Besonders die Trennung von mir macht unserem Sohn sehr zu schaffen, und mir. Vorher war Mama 24 Stunden für ihn da. Wenn der Vater ihn "wegbringt" lässt er sich schneller beruhigen, trösten und spielt dann. Meine eigentliche Frage: Kann eine sichere Eltern-Kind-Bindung kompensierend auf eine mögliche Entwicklung von Trennungsangst / Trauma wirken? Zählt die sonstige gemeinsame Zeit und Qualität zwischen Kind und Eltern gar nicht, Spiel, gemeinsame Mahlzeiten etc.? Da wir sogar nachts in einem Zimmer schlafen, hat unser Sohn seine Eltern wenigstens die ganze Nacht in der Nähe, wenn schon nicht am Tag. Kann all das helfen? Vielen vielen Dank für Ihre Hilfe
Hallo, doch, alles zählt, was das Vertrauen des Kindes zu seine Eltern erhält und was ihm zeigt, dass es von seinen Eltern geliebt wird. Also Bindung ist das Ergebnis eines Nettoeffektes zwischen allem, was an Negaitven und Positiven im ersten Lebensjahr stattgefunden hat. Sie können das werten wie ein Konto. Ist es hoch im Plus, kann viel abgehoben werden, ohne dass es leer wird. Ist kaum im Plus oder sogar im Minus, kann man es nicht weiter belasten. Die so frühe Fremdbetreuung ist nur dann keine Belastung, wenn alle Vorzeichen dazu stimmen wie sanfte Ablösung, Bezugserzieherinnenstatus der Betreuungsperson, liebevolle Umgebung und Behandlung. Sichere Bindung ist immer ein Schutz vor Beziehungsstörungen zwischen Eltern und Kind. Damit ist sie auch ein Schutz vor Trennungsangst. Sie kann bei zu starker Belastung trotzdem entstehen, vor allem wenn das Kind von Natur aus zu Angstgefühlen neigt. Viele Grüße
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