Mitglied inaktiv
Vielen Dank für Ihren Beitrag zu meiner Frage, wie ich meinem Sohn helfen kann. Ich fand die Lösung, den Kleinen zu den Großeltern zu bringen im nachhinein auch nicht mehr so gut. Aber kann es leider nicht mehr rückgängig machen. Ich war der Situation leider überhaupt nicht gewachsen, weil ich ein sehr enges Verhältnis zu meinem Vater hatte und ich wollte nicht, dass er darunter leidet, dass seine Mama so wahnsinnig traurig ist. Auf jeden Fall helfen mir die Meinungen hier, meinem Sohn versuchen zu erklären und ihm Trost zu spenden, der gleichzeitig auch Trost für mich ist. Ich bin zur Zeit mit meiner Familie bei meiner Mutter, damit meine Mom nicht allein sein muss, bis sie umgezogen ist. Bei jedem Essen fassen wir uns alle an den Händen, das gibt uns ein Gefühl gemeinsam füreinander da zu sein. Am Anfang hat der Kleine nur geguckt. Jetzt gibt er von allein seine Hände und gibt dem Bild von seinem Opa jedesmal einen Luftkuss. Am Donnerstag wird mein Vater beerdigt und ich wollte mit meinem Sohn nach der Trauerfeier auf den Friedhof und ihm einen Ort zeigen, wo der Opa jetzt schläft. Aber direkt zur Beerdigung wollte ich ihn nicht mitnehmen. Ich habe gemerkt,dass ihm unsere schwarze Kleidung Angst macht. Und dort werden so wahnsinnig viele Leute sein, die schwarz tragen. Ich möchte ihm ganz in Ruhe erklären, warum wir auf dem Friedhof sind und was das alles bedeutet. Sofern ich es ihm erklären kann. Irgendwie fühle ich mich jetzt schlecht, weil ich ihn weggegeben habe. Ich habe bestimmt nicht gewollt, dass er jetzt so durcheinander ist. Ich liebe meinen Sohn doch so sehr.
Liebe K., es gibt keinen Grund, Ihren Sohn mit auf die Beerdigung zu nehmen, aber hinterher, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, dann ist der Augenblick, den sie Ihrem Sohn schenken sollten. Erklären sie Ihm, daß auf dem Friedhof Verstorbene ihre letzte Ruhestätte finden. Sagen Sie Ihrem Sohn aber auch, daß verstorben sein doch ein bißchen anders ist als schlafen. Schlafende wachen wieder auf, denn auch Sie und Ihr Sohn schlafen ja in der Nacht. Viele Grüße und alles Gute
Mitglied inaktiv
Hallo, auch mein Vater ist im August verstorben. Meine Tocheter war mit auf der Beerdigung. Sie ist 17 monate. Sie hats ganz gut durchgezogen. Gut, sie versteht auch noch nicht so viel in der Beziehung. Auch meine kleine giebt Papas Bild immer Kussi. Wir sind alle fix und fertig, und ich glaub langsam überträgt sich das auch auf die kleine. Wir müßen Stark sein, allein der Kinder wegen. Nur, mit jedem Tag wo Papa weg ist vermisst man ihn mehr. Und ich hätt ihm noch soo viel sagen wollen.... WIr müßen jetzt für unsre Familien da sein und dann schaffen wir das auch!!! Alle alles Liebe Diana
Mitglied inaktiv
Liebe Diana, möchtest Du vielleicht, dass wir uns gegenseitig Trost spenden, soweit es über email geht? Du machst gerade dasselbe durch, was ich durchmache und vielleicht hilft es uns. Wenn Du magst, schreib mir einfach eine email. Alles Liebe K.
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