babettcsoka
Hallo Dr. Posth,möchte Sie fragen, was ich mit m. To, 2 J.+ 8 Mo machen soll.Wir fingen mit der Spielgruppe an, 1xWoche, 3 Stunden. Zum 4. Mal (also in der 4. Woche) konnte ich sie die 3 Stunden „alleine lassen“, in dem ich mit ihrem kleinen Bruder draussen spazierenging. Auf ein“Mama du kannst gehen“ wartete ich vergeblich, aber sie hat mir nach unserem Ankommen in der Sp.gr.sofort den Rücken gekehrt und fragte laut Betreuerin einmal nach mir, weinte nicht, spielte gut mit. Dann gab es leider 3 Wo Ferien, danach/seither bringt sie Vater hin. Schon zum dritten Mal höre ich, dass sie öfters nach ihm fragte und auch „ein bisschen“ weinte, uns erzählt sie, sie habe viel geweint, wolle aber nach wie vor hingehen. Nun weiss ich nicht, was ich machen soll. Sollen wir die Eingewöhnung von vorne anfangen oder kann man dieses „Bissleweinen“ akzeptieren? (wurde nicht angerufen, obwohl ich ausdrücklich darauf hinwies, dass sie NICHT weinen „soll“)Sie ist eher defensiv eingestellt.Herzlichen Dank
Hallo, die Erzieherinnen untertreiben ganz gerne, was die Trennungsschmerzproblematik der Kinder in ihren Einrichtungen angeht. Denn jedes Weinen des Kindes fällt auch irgendwie auf ihre Leistung und ihr Selbstverständnis zurück. Das "bissle" Weinen könnte also durchaus auch etwas heftiger ausgefallen sein. Zumindest sollte man das kalkulieren. Wenn die Loslösung gut voran geht, sind Väter häufig besser für das Bringen in den Ki-ga als die Mütter. Trotzdem sollte es auch beim Vater eine sanfte Ablösung geben. Aber die fällt dann manchmal etwas schneller aus. Sie müssen ja mit der Eingewöhnung nicht ganz von vorne anfangen, aber doch die Bereitschaft Ihrer Tochter im Auge behalten. Viele Grüße
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