Mitglied inaktiv
Lieber Dr.Posth, m.Sohn wurde im Sept. (da 2.5J.) in Kita eingew. Berl.Modell wurde versprochen,aber am Tag1 wollte man mich schon loswerden. 4Tage blieb ich hartnäckig da.Tag5: Ausflug-ohne Eltern.Hab mich breitschlagen lassen mich zu verabsch.! Hätte ihn mit n.Hause nehmen sollen! Konnte die and. Tage mich nicht mehr durchsetzen,da ja „alles so gut geklappt“hatte,u.ging jeweils. 2Tage waren ok,an 2 weiteren Tagen weinte er, also bin ich zurück u. konnte bis nach d.Frühstück bleiben. Brachte ihn insg. 5Wochen hin(kein Weinen/klammern od.ähn.),danach ausschl.mein Mann. Sohn geht sehr gerne,ist fröhlich beim Abschied,hat 3Freunde,liebt den Praktikanten sehr. Nun brachte ich ihn 1Tag wieder hin-er fragte im Auto schon:Mama gehen? Im Kiga hielt er sich am Bein fest,kein Interesse an Betreuern,wollte das ich bleibe. Erz. drängte mich raus. Wollte seitdem 2X z.Sport,er weinte sehr u.schrie ich soll bleiben(vorher problemlos)! Trennungstrauma?Od.noch ok?Was tun? Danke! Vince
Hallo, man muss immer wieder sagen, dass auch bei Kindern, die sich weitgehend ohne Widerstand trennen, innerlich immer eine Stressreaktion zustande kommt. Nur bei der echten sanften Ablösung kommt diese Reaktion nicht zustande. Alles andere ist also Anpassung unter Unterdrückung der wahren Bedürfnisse. Und dann genügt eine kleine Störung im gewohnten Ablauf, und die mühsam aufgebaute Anpassung bricht mit einem Schlag zusammen. Das kann eben auch noch nach Wochen der ansonsten schon funktionieren Ablösung erfolgen. Am besten nutzt man diese Ereignisse dazu, seinem Kind noch einmal zu zeigen, dass es jederzeit auch zu Hause willkommen ist, und nimmt sein Kind erst einmal wieder mit. Das beruhigt die Kinder dann oft so stark, dass nach wenigen Tagen der Ki-ga-Besuch wieder aufgenommen werden kann. Dann aber am besten erst einmal wieder mit vorübergehender elterlicher Begleitung. Viele Grüße
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