Mitglied inaktiv
Lieber Herr Posth Besten Dank für Ihre Antwort letzte Woche - ich bin weiterhin verunsichert mit unserem 12 monatigen Sohn in der Baby-Kita. Wir haben die sanfte Ablösung dort probiert mit einer zweiwöchigen täglichen Eingewöhnung, ich war anfangs ganz dabei und bin dann immer länger weg geblieben! Die Betreuerinnen sehen mit unserem Sohn kein Problem und versichern mir, dass es ihm gut gehe, er selten weine und viel esse und schlafe. Könnte das Problem Ihrer Meinung auch daran liegen, dass wir unseren Sohn nur einmal die Woche und nicht häufiger in der Kita betreuen lassen? Wäre es für ihn einfacher öfters in die Kita zu gehen, weil er dann besser mit den Bezugspersonen und der Umgebung vertraut wäre? Weil ich jede Minute mit unserem kleinen Schatz sehr geniesse möchte ich ihn nicht mehr als nötig weggeben, aber wenn es besser für ihn wäre, dann kann ich mir das nochmals überlegen. Wie sonst könnten wir in der KITA die sanfte Ablösung praktizieren? Besten Dank für Ihren Rat. Illona
Liebe Illona, abgesehen einmal von den grundsätzlichen Bedenken, ein 1-jähriges Kind in eine Fremdbetreuung zu geben, in diesem Alter wäre die Zuhausebetreuung durch eine Tagesmutter sicher noch die bessere Lösung, ist die Zahl 2x in der Woche sicher etwas günstiger, weil sich so schneller Vetreuen in die Ersatzbezugsperson aufbauen kann. Bei einer ganzen Woche dauert die Gewöhnung naturgemäß länger, denn so kleine Kinder vergessen noch sehr schnell neue Personen und neue Orte. Es muss aber wirklich sicher sein, dass Ihr Sohn nicht weint und wenn doch etwas in Ihrer Abwesenheit passiert er sich durch die Erziehrin trösten und beruhigen lassen kann. Nur Sie können entscheiden, ob Sie das Vertrauen in die Erzieherin haben können. Für Sie als Mutter bleibt bei dieser Lösung sicher noch genügend Raum für das Glück mit dem eigenen Kind. Viele Grüße
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