Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, unser Sohn Karim (fast 13 Monate) bleibt zwar ein etwas schwieriger Kandidat, aber eigentlich bin ich mit seiner Entwicklung sehr zufrieden. Papa kümmert sich nach wie vor sehr viel, Loslösung geht beim Kleinen wohl besser voran als bei mir (hatte bereits berichtet „Vom Schreibaby zum Papajungen“). Wenn ich arbeite (1-2 Vormittage die Woche) kommen die beiden „Männer“ gut miteinander klar. Nun möchte mich der Arbeitgeber 2 Tage mit auf eine Messe nehmen, in 14 Tagen. Da mein Mann mir zugeredet hat habe ich zugesagt. Kann meine 2-tägige Abwesenheit unter diesen Bedingungen meinem Sohn / unserer Beziehung schaden? Oder liegt das Problem mehr bei mir? Vielen Dank für Ihre Mühe, ihre Antworten sind mir stets eine große Hilfe. LG, Moni
Liebe Moni, da Kinder ja noch kein kritisches Zeitempfinden besitzen, können sie auch nicht abschätzen, wie lange jemand fortbleibt. Das ist in diesem Fall für Sie ein Vorteil. Allerdings könnte der Abend eine Klippe werden, wenn Sie nicht nach Hause kommen. Kann aber Ihr Mann seinen Sohn auch gut zu Bett bringen, ist auch diese Gefahr gebannt und Sie können entspannt fahren. Wie Sie selbst mit der Trennung von Ihrem Sohn umgehen, das müssen Sie für sich regeln. Die Doppelfunktion von "Mutter und Berufstätigkeit" wird für viele Frauen ein gewisses Problem weden. Männer hatten da nie Schwierigkeiten mit, weil es für ein angestammtes Gesellschaftsbild war, daß sie arbeiten gehen und die Kinder weitgehend nur abends und am Wochenende sehen. Jetzt müssen sich beide ändern. Die Väter müssen sich in den Kinderzimmern wiederfinden und die Mütter fern ihrer Kinder im Beruf. Das definiert die gesellschaftlichen Rollen der Eltern auf eine neue und besondere Weise und der Zug der Zeit geht in die Richtung solcher Doppelfunktionen. Viele Grüße
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