Mitglied inaktiv
Hallo meine Kleine (drittes Kind, jetzt 2 Jahre alt) war von geburt an ein sehr anstrengendes, Mama forderndes Kind. Sie wurde viel von mir getragen und bis heute bin ich ihre Hauptperson. das heisst nicht, dass sie nicht auch gerne Zeit mit papa verbrachte, ich konnte im november sogar mal 3 Tage weg und es war kein Problem. Seit sie die letzten Wochen immer wieder krank war ist sie nun wieder total auf mich fixiert, kein Probelm, aber es hat sich bei ihr irgednwie verselbststaendigt, dass sie nun den papa total ablehnt. Er muss sie nur anschauen, da sagt sie schon NEIN,Nein und klammert sich an mich. Wie gehen wir am besten mit der Situation um, denn "mehr um sie bemuehen" kann mein Mann gar nicht und sie "versucht" den kontakt gar nicht. solange sie mich hat ist sie gluecklich. Wir waren 10 tage im urlaub und da war Papa ja 24 Stunden mit ihr zusammen, sie hat ihn nie an sich rangelassen.Soll ich mich eher zurueckziehen oder ihr die geforderte Naehe geben? Danke Michaela
Liebe Michaela, zunächst einmal kann eine Krankheit ein vorübergehende Regression auslösen. Das heißt, das Kind wird eine Zeitlang wieder sehr mutter-anhänglich, macht dann aber einen Entwicklungssprung und kehrt auf das alte Niveau zurück oder erscheint sogar weiter entwickelt. Die plötzliche Ablehnung des Vaters paßt eigentlich nicht so ganz in das Verhalten, denn orgendwann müßte ja jetzt der "sprung nach vorne" gekommen sein. Ist denn zwischen Ihrem Mann und Ihrer Tochter während der Kranheit irgendetwas passiert? Hat er sich vielleicht irgendwie falsch verhalten? War er ungeduldig oder ungehalten? Muß ja alles nicht bewußt geschehen sein. Sprechen Sie einmal miteinander darüber. Ein 2jähriges Kind kann natürlich noch nicht genau erklären, warum es sich so verhält. Viele Grüße
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