Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Letzter Nachtr.:-) http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/beitrag.htm?id=41300

Frage: Letzter Nachtr.:-) http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/beitrag.htm?id=41300

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Hallo Herr Dr. Posth, vielen Dank nochmal für Ihre Antworten. Dies ist hoffentlich mein letzter Nachtrag zu diesem Thema.;-) Leider ist es so,dass sie auch im Kinderwagen nach dem Finger verlangt,wenn sie den nicht kriegt ist sie nur am quengeln und meckern. Wir haben nur eine große Matratze im Schlafzimmer und auch bei uns im Bett kriegen wir sie nicht davon ab den Finger zu bekommen. Mir tut schon alles weh, weil ich nur noch so komisch liege, damit sie meinen Finger hat. Aber da muss ich jetzt wohl durch....:-( Wenn sie nur ihren eigenen Finger nehmen könnte... Na ja... Was passiert denn eigentlich, wenn ich ihr den einfach verweigere und nur da sitze? Ist das schlimm für sie? Ich habe das ein paar mal ausprobiert, aber nicht lange durchgehalten, da sie sofort wieder aufsteht und meckert und nach der Hand greift und nicht zur Ruhe kommt. Im Kinderwagen und im Autositz geht das ja nicht anders als ihr den zu verweigern. Vielen Dank nochmal für Ihre Geduld mit mir! Liebe Grüß


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Stichwort: Brustentwöhnung in der Nacht Hallo, leider gibt es nicht für jedes Problem eine konfliktfreie Lösung. Wenn sich also eine Gewohnheit so eingschliffen hat, sie aber nicht erhalten bleiben kann, weil wenigstens einer der Beteiligten den Status nicht mehr ertragen kann, dann muss man dem Kind zumuten, sich im Ärger davon zu verabschieden. Der Leidensanteil beim Kind ist wahrscheinlich weniger groß als es den Anschein hat. Habituation sind ja keine lebenswichtigen Bedürfnisse, die unbedingt zu befriedigen sind. sie ja nur "Beiwerk" zur Selbstberuhigung, solange das Kind dazu noch keine eigenen Fähigkeiten hat. So wie die Brustentwöhnung oder der Flaschenentzug in der Nacht auch keine freiwilligen Maßnahmen sind, ist auch die Beendigung einer Habituation nicht ein Geschenk an das Kind. Aber es gelingt, wenn man dem Kind freundliche und liebevolle Hilfsangebote macht. Ein Trauma entsteht dadurch sicher nicht. Viele Grüße


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