Julanda
Guten Tag Herr Posth, meine Tochter 14 Mo. geht seit 4 Wochen in die Krippe Eingewöhnung lief langsam und seit kurzem bleibt sie 6 Stunden. Die Voraussetzungen dort sind nur 1-2 jährige 10 Kinder 3 Erz. Seit 2 Tagen hat sie geweint bei der abgabe sich aber sofort wieder beruhigt, ich habe draußen gewartet. Die Erz. sagen sie ist extrem anhänglich aber sonst ist alles gut. Zuhause war sie auch schon immer sehr anhäglich. Für unds gibt es keine andere Alternative Nachmittags verbring ich von 14.30- 19.30 den Mittag mit ihr, kann man auch "Schäden" verhindern,abmildern wenn man nach der Fremdb.intensiv Zeit mit dem Kind verbringt und für sie da ist? Sie freut sich wenn ich sie abhole wirkt fröhlich. Schlafverhalten usw. beisher normal.Zuhause auch sehr anhänglich.Mach mir gedanken wegen dem weinen beim abgeben, hab nicht mehr viel Zeit arbeite ab 1.3 wieder. Bei Papa weint sie nicht bei der Abgabe, soll er sie dann eher hinbringen?? Vielen Dank!!!!!
Hallo, die Anhänglich eines Kleinkindes um den 1. Geburtstag herum gehört zum Entwicklungsschritt der Loslösung (s. gezielter Suchlauf und Langtexte zum Emotionalen Bewusstsein). Daher wird auch der Vater jetzt viel besser vom Kind angenommen und ist logischerweise eine gute Möglichkeit, die Ablösung in die Fremdbetreuung zu begleiten. Aber 14 Monate ist natürlich für all das äußerst früh, und man muss das Weinen beim Abgeben des Kindes als verständliche und normale Reaktion ansehen, was nicht heißt, dass man es einfach hinnimmt. Im Gegenteil, die Ablösung sollte so sanft verlaufen, dass praktisch kein Weinen zustande kommt. Dabei müssen dann auch die Erziehrinnen mit viel Einfühlsamkeit helfen. Ob man alle Belastung des Kindes durch einen intensiven gemeinsamen Nachmittag ausgleichen kann, ist schwer zu sagen. Aber ohne Frage ist ein solcher Nachmittag für jedes Kind eine Beglückung und damit hilfreich. Viele Grüße
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