Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, mein Sohn wird im Juni 3. Bis vor zwei Wochen ging er sehr gerne in die Krippe (sanfte Eingewöhnung mit 10 Monaten). In der Garderrobe wandelt sich aber neuerdings seine Stimmung und er möchte nicht in den Raum rein. Er weint (Vater bringt ihn meistens). Während des Tages spielt er nicht und sagt er hätte keine Lust. Zuhause erzählt er mir, dass er sich dort langweilt und mag die Kinder nicht. Er ist der �lteste mit zwei anderen Kin. (13 Kindern mit vielen Babies). Sein Freund mit dem er viel gespielt hat, ist bereits in der älteren Gruppe. Letzte Woche habe ich ihn bewusst rausgenommen, was ihm gut tat. Heute Morgen fing er aber wieder an zu weinen und klammerte. Die Erzieherin (Bezugsperson) sagte, ich sollte den Abschied kurz machen, damit es ihm leichter fällt. Ich empfinde dies aber nicht als den richtigen Weg. Morgen haben wir einen Termin mit der Leitung/Erz., da wir dies unbedingt besprechen wollen. Wie kann ich meinem Sohn helfen? VD im Voraus 2fistik
Hallo, das Gesrpäch mit der Leitung hat ja nun stattgefunden. Vielleicht sind Sie gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, Ihren Sohn erst einmal in eine andere Gruppe zu "stecken", vielleicht in die, in der auch sein Freund ist. Solidarität öffnet bekanntlich Türen. Ansonsten kann ich Ihnen nur empfehlen, Ihren Sohn erst einmal längere Zeit aus dem Ki-ga herauszunehmen, bis er nötige Reife hat, mit einem neuen Start zu beginnen. Kinder, die schon im Säuglingsalter fremdbetreut werden, erleben natürlich viel mehr und auch schwerer wiegende Krisen im Ki-ga, als solche, die erst mit 3-4 Jahren gehen. Viele Grüße.
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