Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Kita-Eingewöhnung

Frage: Kita-Eingewöhnung

Pier

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Hallo Dr. Posth, es ist schön, dass es Sie gibt und Sie hier so tolle Arbeit leisten. Unsere Tochter, 13 Mo, forumsgerecht „betreut“ muss nun leider in d. Kita. Die sanfte Eingewöhnung läuft seit 5 Wo. Ich bin noch die einzige Mutter, die so lange da ist. Inzwischen klappt es super u. seit letzten Mittwoch kann ich schon 2 h raus gehen. Die ersten 3 Wochen war ich d. ganze Zeit drin, erst in d. 4. Wo ging ich kurz raus. Wir haben noch weitere 3 Wochen Zeit (sie wird bis 14.30 Uhr da bleiben). Die Erzieherin hat sie sehr gut akzeptiert. Lacht sie gleich morgens an & winkt sobald sie sie sieht. Wenn ich nicht da bin, bleibt sie viel bei d. Erzieherin. Nun ist sie aber „eifersüchtig“, sobald die Erzieherin ein anderes Kind auf d. Arm nimmt. Sie kann sich jedoch nicht nur um meine Tochter kümmern. Sie weint dann (eher wütend, nicht traurig, oder „knurrt“.) Was ist hier Ihre Meinung, was kann man tun? Lg und herzlichen Dank.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, eine Tagesmutter erlebt dieselben Dinge wie ein Mutter von mehreren Kindern. Konkurrenzdruck und Rivalität sind aus der Kinderstube nicht wegzudenken. Das ist mit ein Grund dafür, warum eine Tagesmutter oder Erzieherin von Kleinstkindern nicht mehr als 3 oder 4 gleichzeitig betreuen sollte. Wenn sie geschickt ist, gelingt es ihr, ein Kind das eifersüchtig wird mit anderen guten Angeboten zu entschädigen, denn das ist die adäqute Methode des Umgangs mit diesem Phänomen. Oder sie tröstet das Kind explizit und sagt ihm, dass sie gleich für es da ist, wenn sie das andere Kind ablegen kann usw. Aber es gibt praktisch unlösbare Situationen, in den in Kauf genommen werden muss, dass ein Kind mal "mault", weil es sich zurückgesetzt fühlt. Aber das verkraftet das frühkindliche Selbst, wenn im Übrigen genügend andere positive Auszeichnngen erfolgen. Viele Grüße und danke für Ihr freundliches Lob


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