Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, mein Sohn ist 21 Monate alt, sicher gebunden mit gut verlaufender Loslösung. Er läuft seit drei Monaten und spricht täglich mehr. Er ist eher wild und "willensstark" und in der Regel sehr neugierig. In letzter Zeit kommt es jedoch immer wieder vor, dass er bestimmte Räume nicht betreten will. Keine Probleme gibt es bei Orten, die er kennt oder bei Geschäften. Bei anderen neuen Räumen schreit und weint er. Etwa als wir zum ersten Mal zur Uroma gingen. Er schrie bereits im Treppenhaus und ließ sich erst nach einer Weile ablenken, dann war es okay für ihn. Anders bei einem Musikkurs, den wir besuchen wollten (er liebt Musik). Bereits im Vorraum protestierte er stark und verlangte, wieder zu gehen. Dies taten wir nach einer Weile auch, da es nicht besser wurde. Was kann das sein? (Zusammenhang mit Impfungen bei der KÄ? Denn das war der 1. Ort, wo er dieses Verhalten zeigte.) Wie kann ich reagieren? Manchmal kann man ja nicht gleich wieder gehen. Danke und liebe Grüße!
Hallo, prinzipiell ist es denkbar, dass Ihr Sohn nach dem Schrecken in der Ki-arztpraxis durch die Impfung, jetzt mit allen Räumen, die ihm nicht gehuer vorkommen, ähnliche Ängste entwickelt. Die Musikschule passt aber nicht dazu, es sei denn, dort sei auch einmal etwas Negatives vorgefallen. Ihn selbst zu fragen, geht noch nicht, da er die logischen Zusammenhänge zwischen seine Angstgefühlen und dem Ort als Angst auslösender Situation nicht begreifen kann. So können Sie im Moment nur pragmatisch vorgehen und jedesmal mit ihm vorsichtige und schrittweise Angst mindernde Maßnahmen durchführen, die sich im Beruhigen, Beschwichtigen und Demonstrieren von der Harmlosigkeit der Orte ergehen. Viele Grüße
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