Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, es geht um meinen Großen (3,6), wir gehen seit August in den Spielkreis, 2mal die Woche. Bisher bin ich immer dort geblieben. Er spielt dort gern und geht in jeden Spielraum, auch ohne mich. Er wendet sich an die Erzieherinnen und geht auch mit ihnen mit, läßt sich auch führen. Allerdings möchte er nicht, daß ich fortfahre. Ich frage ihn jedesmal, ob ich gehen darf, aber dann klammert er sofort und sagt, daß er mit möchte oder ich soll bleiben. Er vergewissert sich beim Spielen, ob ich noch da bin, allerdings wirklich nur selten und es reicht ihm, wenn er mich irgendwo sieht. Ist das der Fall, spielt er weiter. Findet er mich nach einer weile nicht, fängt er an zu weinen. Ich kann ihn schnell beruhigen. Die anderen Kinder werden von ihren Müttern abgegeben und weinen jedesmal. Einige haben sich schon angepasst, die Erzieherinnen meinen, alle Kinder hören irgendwann auf und spielen dann. Soll ich gehen oder ist es normal, daß er mich noch bei sich haben will? VG
Hallo, geben Sie Ihrem Sohn noch etwas Zeit. Im Gegensatz zur Anpassung dauert die Reifung je nach Veranlagung des Kindes und seinen individuellen Voraussetzungen etwas länger. Solange ein Kind sich noch weinend an die Mutter hängt, wenn sie vorschlägt zu gehen, ist es noch nicht reif genug allein zu bleiben. Die falschen Vorgehensweisen des anderen Mütter sollten für Sie kein Vorbild sein. Sie sind auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Viele Grüße
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